Patentansprüche
1 Bruhbeutel aus flussigkeitsdurchlässigem Filtermaterial zum Einsatz in einer Filterkaffeebruhvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass er eine im wesentlichen zylindrische oder prismatische Gestalt mit einem Bodenteil (10), einem Mantel (20) und einem Deckelteil (30) aufweist und dass der Mantel (20) in der Nahe des Deckelteils (30) wandverstarkt ausgebildet ist
2 Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (20) einen über den Deckelteil (30) hinausragenden Kragen (40) aufweist
3 Beutel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) wandverstarkt ausgebildet ist
4 Beutel nach einem der Ansprüche 2-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) doppelwandig ausgebildet ist
5 Beutel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Kragens (40) eine weitere Wandverstarkung (32-36) vorgesehen ist
6 Beutel nach einem der Ansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) sich konisch bzw pyramidenförmig vom Deckelteil (30) weg erweiternd ausgebildet ist
7 Beutel nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) mit einem im wesentlichen radial auswärts ragenden Flansch (41) versehen ist
8 Beutel nach einem der Ansprüche 2-7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) durch eine Einwartsstulpung gebildet ist
9 Bruheinsatz für eine Filterkaffeebruhvorrichtung mit einem Beutelhalter und einem mit gemahlenem Kaffe gefüllten Bruhbeutel (B), wobei der Beutelhalter einen oben offenen topfförmigen, mit einem Traggriff (130) und mit einer Abflussoff ung (11 1) im Boden versehenen Behalter (110) sowie in diesem einen oben offenen topfförmigen Siebkorb (120) zur Aufnahme des Bruhbeutels (B) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bruhbeutel (B) eine der Form des Behalters (110) angepasste, im wesentli- chen zylindrische oder prismatische Gestalt mit einem Bodenteil (10), einem Mantel (20) und einem Deckelteil (30) aufweist und dass der Mantel (20) in der Nahe des Deckelteils (30) wandverstarkt ausgebildet ist und sich ringsum satt an die Innenseite des Behalters ( 1 10) anschmiegt
10 Bruheinsatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bruhbeutel (B) gemass einem der Ansprüche 2-8 ausgebildet ist
11 Filterkaffeebruhvorrichtung mit einem Speisekopf (160) zur Zufuhr von heissem, unter Druck stehenden Bruhwasser, einem Bruheinsatz (100) mit einem darin befindli- chen, mit gemahlenem Kaffee gefüllten Bruhbeutel (B), mit einer Anhebevorrichtung (170) um den Bruheinsatz (100) in dichtende Anlage mit dem Speisekopf (160) zu bringen und mit einem Auffangbehalter (180) für den gebruhten Kaffee, dadurch gekennzeichnet, dass der Bruhbeutel (B) eine der Form des Bruheinsatzes (100) ange- passte, im wesentlichen zylindrische oder prismatische Gestalt mit einem Bodenteil (10), einem Mantel (20) und einem Deckelteil (30) aufweist und dass der Mantel (20) in der Nahe des Deckelteils (30) wandverstarkt ausgebildet ist und sich ringsum satt an die Innenseite des Bruheinsatzes (100) anschmiegt
12 Filterkaffeebruhvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Bruhbeutel (B) gemass einem der Ansprüche 2-8 ausgebildet ist
13 Filterkaffeebruhvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Speisekopf (160) mit einem Auslassstutzen (164) für das Bruhwasser versehen ist, und dass der Auslassstutzen (164) bei eingesetztem und in Anlage mit dem Speisekopf (160) befindlichem Bruheinsatz (100) bis unmittelbar oder nahe an den Deckelteil (30) des in den Bruheinsatz (100) eingelegtem Bruhbeutels (B) reicht
14 Verfahren zur Herstellung eines Bruhbeutels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem flussigkeitsdurchlassigen Filtermaterial ein im wesentlichen zylindrischer oder prismatischer Beutel mit einem Bodenteil (10), einem Mantel (20) und einem Deckelteil (30) gebildet und mit gemahlenem Kaffee befüllt wird, wobei der Mantel (20) in der Nahe des Deckelteils (30) vor oder nach der Befullung wandverstarkt ausgebildet wird
15 Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein oben offener Sack (S) gebildet wird, welcher den Bodenteil (10) und den Mantel (20) des Beutels bildet, dass der Sack mit Kaffee befullt wird, und dass dann in den Offhungs- rand des Sacks ein im wesentlichen schalenfbrmiger Deckelteil (30) mit der offenen Seite nach oben eingesetzt und mit dem Sack verbunden wird, so dass ein überstehender doppelwandiger Kragen (40) entsteht
16 Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein oben offener Sack (S) gebildet wird, dass der Sack mit Kaffee befüllt wird, dass der Sack nach dem Befüllen verschlossen wird und dass dann der obere Teil des Sacks nach innen umgestülpt wird, so dass ein Deckelteil (30) und ein über den Deckelteil hinausragender doppelwandiger Kragen (40) entsteht
17 Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein oben offener Sack (S) gebildet wird, an dessen Boden durch Einwartsstulpung ein Kragen (40) ausgebildet ist, und dass der Sack mit Kaffee befüllt und nach dem Befüllen verschlossen wird
18 Verfahren nach einem der Anspuche 15-17, dadurch gekennzeichnet, dass der Sack (S) im Bereich des Kragens (40) mit einer zusatzlichen Verstärkung (32-36) versehen wird
19 Verfahren nach einem der Ansprüche 15-17, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Kragens (40) nach der Bildung desselben eine zusatzliche Verstärkung (31- 36) angebracht wird
20 Verfahren nach einem der Ansprüche 15-19, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) so ge- bzw verformt wird, dass er sich vom Deckelteil (30) weg konisch bzw pyramidisch erweitert
21 Verfahren nach einem der Ansprüche 15-20, dadurch gekennzeichnet, dass der Sack (S) aus einem im wesentlichen rechteckigen Blatt verformbaren Filtermaterials gebildet wird, indem das Blatt zu einem Zylindermantel aufgerollt und fixiert wird und das eine Ende des Zylinders durch Zusammenquetschen geschlossen und fixiert wird
22 Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei ebenen, im wesentlichen ovalen Zuschnitten (250,251) aus verformbaren Filtermaterial ausgegan- gen wird, dass die beiden Zuschnitte mit je einer Bundfalte (252,253) versehen werden, dass die beiden Zuschnitte (250,251) längs ihrer Umfangsrander (254,255) zu einem mit einer Öffnung (256) versehenen flachen Beutel (B') zusammengefügt werden, dass der flache Beutel (B') mit Kaffeepulver befullt und seine Öffnung (256) verschlossen wird, und dass der flache Beutel (B') durch Auseinanderziehen der Bundfalten (252,253) und durch Einwärtsstülpen zu einem im wesentlichen zylindrischen Beutel (B) verformt wird, wobei die Bundfalten (252,253) einen wandverstärkten Kragen bilden.