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BRÜHBEUTEL FÜR EINE FILTERKAFFEEBRÜHVORRICHTUNG

阅读:627发布:2024-02-16

专利汇可以提供BRÜHBEUTEL FÜR EINE FILTERKAFFEEBRÜHVORRICHTUNG专利检索,专利查询,专利分析的服务。并且A brewing bag includes liquid-permeable filter material for use in a filter coffee brewing apparatus and has an essentially cylindrical or prismatic shape with a bottom part, a jacket and a cover part. The wall of jacket is reinformed near the cover part and has a collar which protrudes over the cover part. An optimal brewing effect is achieved through forming the brewing bag in this special way.

A brewing bag includes liquid-permeable filter material for use in a filter coffee brewing apparatus and has an essentially cylindrical or prismatic shape with a bottom part, a jacket and a cover part. The wall of jacket is reinformed near the cover part and has a collar which protrudes over the cover part. An optimal brewing effect is achieved through forming the brewing bag in this special way.,下面是BRÜHBEUTEL FÜR EINE FILTERKAFFEEBRÜHVORRICHTUNG专利的具体信息内容。

Patentansprüche
1 Bruhbeutel aus flussigkeitsdurchlässigem Filtermaterial zum Einsatz in einer Filterkaffeebruhvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass er eine im wesentlichen zylindrische oder prismatische Gestalt mit einem Bodenteil (10), einem Mantel (20) und einem Deckelteil (30) aufweist und dass der Mantel (20) in der Nahe des Deckelteils (30) wandverstarkt ausgebildet ist
2 Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (20) einen über den Deckelteil (30) hinausragenden Kragen (40) aufweist
3 Beutel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) wandverstarkt ausgebildet ist
4 Beutel nach einem der Ansprüche 2-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) doppelwandig ausgebildet ist
5 Beutel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Kragens (40) eine weitere Wandverstarkung (32-36) vorgesehen ist
6 Beutel nach einem der Ansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) sich konisch bzw pyramidenförmig vom Deckelteil (30) weg erweiternd ausgebildet ist
7 Beutel nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) mit einem im wesentlichen radial auswärts ragenden Flansch (41) versehen ist
8 Beutel nach einem der Ansprüche 2-7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) durch eine Einwartsstulpung gebildet ist
9 Bruheinsatz für eine Filterkaffeebruhvorrichtung mit einem Beutelhalter und einem mit gemahlenem Kaffe gefüllten Bruhbeutel (B), wobei der Beutelhalter einen oben offenen topfförmigen, mit einem Traggriff (130) und mit einer Abflussoff ung (11 1) im Boden versehenen Behalter (110) sowie in diesem einen oben offenen topfförmigen Siebkorb (120) zur Aufnahme des Bruhbeutels (B) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bruhbeutel (B) eine der Form des Behalters (110) angepasste, im wesentli- chen zylindrische oder prismatische Gestalt mit einem Bodenteil (10), einem Mantel (20) und einem Deckelteil (30) aufweist und dass der Mantel (20) in der Nahe des Deckelteils (30) wandverstarkt ausgebildet ist und sich ringsum satt an die Innenseite des Behalters ( 1 10) anschmiegt
10 Bruheinsatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bruhbeutel (B) gemass einem der Ansprüche 2-8 ausgebildet ist
11 Filterkaffeebruhvorrichtung mit einem Speisekopf (160) zur Zufuhr von heissem, unter Druck stehenden Bruhwasser, einem Bruheinsatz (100) mit einem darin befindli- chen, mit gemahlenem Kaffee gefüllten Bruhbeutel (B), mit einer Anhebevorrichtung (170) um den Bruheinsatz (100) in dichtende Anlage mit dem Speisekopf (160) zu bringen und mit einem Auffangbehalter (180) für den gebruhten Kaffee, dadurch gekennzeichnet, dass der Bruhbeutel (B) eine der Form des Bruheinsatzes (100) ange- passte, im wesentlichen zylindrische oder prismatische Gestalt mit einem Bodenteil (10), einem Mantel (20) und einem Deckelteil (30) aufweist und dass der Mantel (20) in der Nahe des Deckelteils (30) wandverstarkt ausgebildet ist und sich ringsum satt an die Innenseite des Bruheinsatzes (100) anschmiegt
12 Filterkaffeebruhvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Bruhbeutel (B) gemass einem der Ansprüche 2-8 ausgebildet ist
13 Filterkaffeebruhvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Speisekopf (160) mit einem Auslassstutzen (164) für das Bruhwasser versehen ist, und dass der Auslassstutzen (164) bei eingesetztem und in Anlage mit dem Speisekopf (160) befindlichem Bruheinsatz (100) bis unmittelbar oder nahe an den Deckelteil (30) des in den Bruheinsatz (100) eingelegtem Bruhbeutels (B) reicht
14 Verfahren zur Herstellung eines Bruhbeutels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem flussigkeitsdurchlassigen Filtermaterial ein im wesentlichen zylindrischer oder prismatischer Beutel mit einem Bodenteil (10), einem Mantel (20) und einem Deckelteil (30) gebildet und mit gemahlenem Kaffee befüllt wird, wobei der Mantel (20) in der Nahe des Deckelteils (30) vor oder nach der Befullung wandverstarkt ausgebildet wird
15 Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein oben offener Sack (S) gebildet wird, welcher den Bodenteil (10) und den Mantel (20) des Beutels bildet, dass der Sack mit Kaffee befullt wird, und dass dann in den Offhungs- rand des Sacks ein im wesentlichen schalenfbrmiger Deckelteil (30) mit der offenen Seite nach oben eingesetzt und mit dem Sack verbunden wird, so dass ein überstehender doppelwandiger Kragen (40) entsteht
16 Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein oben offener Sack (S) gebildet wird, dass der Sack mit Kaffee befüllt wird, dass der Sack nach dem Befüllen verschlossen wird und dass dann der obere Teil des Sacks nach innen umgestülpt wird, so dass ein Deckelteil (30) und ein über den Deckelteil hinausragender doppelwandiger Kragen (40) entsteht
17 Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein oben offener Sack (S) gebildet wird, an dessen Boden durch Einwartsstulpung ein Kragen (40) ausgebildet ist, und dass der Sack mit Kaffee befüllt und nach dem Befüllen verschlossen wird
18 Verfahren nach einem der Anspuche 15-17, dadurch gekennzeichnet, dass der Sack (S) im Bereich des Kragens (40) mit einer zusatzlichen Verstärkung (32-36) versehen wird
19 Verfahren nach einem der Ansprüche 15-17, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Kragens (40) nach der Bildung desselben eine zusatzliche Verstärkung (31- 36) angebracht wird
20 Verfahren nach einem der Ansprüche 15-19, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (40) so ge- bzw verformt wird, dass er sich vom Deckelteil (30) weg konisch bzw pyramidisch erweitert
21 Verfahren nach einem der Ansprüche 15-20, dadurch gekennzeichnet, dass der Sack (S) aus einem im wesentlichen rechteckigen Blatt verformbaren Filtermaterials gebildet wird, indem das Blatt zu einem Zylindermantel aufgerollt und fixiert wird und das eine Ende des Zylinders durch Zusammenquetschen geschlossen und fixiert wird
22 Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei ebenen, im wesentlichen ovalen Zuschnitten (250,251) aus verformbaren Filtermaterial ausgegan- gen wird, dass die beiden Zuschnitte mit je einer Bundfalte (252,253) versehen werden, dass die beiden Zuschnitte (250,251) längs ihrer Umfangsrander (254,255) zu einem mit einer Öffnung (256) versehenen flachen Beutel (B') zusammengefügt werden, dass der flache Beutel (B') mit Kaffeepulver befullt und seine Öffnung (256) verschlossen wird, und dass der flache Beutel (B') durch Auseinanderziehen der Bundfalten (252,253) und durch Einwärtsstülpen zu einem im wesentlichen zylindrischen Beutel (B) verformt wird, wobei die Bundfalten (252,253) einen wandverstärkten Kragen bilden.
说明书全文

Brühbeutel für eine Filterkaffeebruhvorrichtung

Die Erfindung betrifft einen Bruhbeutel aus flussigkeitsdurchlässigem Filtermaterial zum Einsatz in einer Filterkaffeebruhvorrichtung Die Erfindung betrifft: weiter einen mit einem solchen Bruhbeutel ausgestatteten Bruheinsatz für eine Filterkaffeebruhvorrichtung sowie eine entsprechende Filterkaffeebruhvorrichtung Ferner betrifft die Er- findung ein Nerfahren zur Herstellung eines Bruhbeutels für eine Filterkaffeebruhvorrichtung

Kommerzielle Filterkaffeebruhvorrichtungen, wie sie insbesondere in Bordkuchen von Flugzeugen eingesetzt werden, arbeiten in der Regel mit in Bruhbeuteln verpacktem gemahlenem Kaffee Solche Filterkaffeebruhvorrichtungen umfassen typischerweise einen Speisekopf zur Bereitstellung von heissem, unter Überdruck stehenden Bruh- wasser, einen üblicherweise zylindrischen Bruheinsatz zur Aufnahme eines den Kaffee enthaltenden Bruhbeutels, eine Anhebeeinrichtung, um den Bruheinsatz in dichtende Anlage mit dem Speisekopf zu bringen, und einen Auffangbehalter für den gebruhten Kaffee

Die für diese Zwecke üblicherweise eingesetzten Bruhbeutel, welche je nach Grosse bis zu etwa 200 g Kaffee enthalten, haben die Gestalt eines kreisförmigen Kissens mit annähernd linsenförmigem Querschnitt Der Beutel besteht dabei im wesentlichen aus zwei Kreisscheiben aus flussigkeitsdurchlässigem Filtermaterial, welche längs ihrer Umfangsrander durch Kalt- oder Heisspressung pragung miteinander verbunden sind Die miteinander verbundenen Umfangsrander bilden einen radialen Umfangsflansch in der Mittenebene des Beutels

Zum Gebrauch werden diese kissenformigen, auf die Grosse des Bruheinsatzes abgestimmten Beutel so in den zylindrischen Bruheinsatz eingelegt und mit den Fingern zu- rechtgestopft, dass sich der durch die verbundenen Umfangsrander gebildete Umfangsflansch des Beutels noch oben umbiegt und möglichst glatt an die Innenwand des Bruheinsatzes anlegt Aufgrund der Form des Flansches und seiner zwar geringen, aber doch vorhandenen Eigensteifigkeit hegt der Flansch erfahaingsgemass meistens nicht dicht und gleichmassig an der Innenwand an, sondern verlauft in der Regel etwas wel- lig Durch diese Welligkeit bilden sich aber unerwünschte sekundäre Stromungspfade für das Bruhwasser am Bruhbeutel vorbei, welche durch den berdruck des Bruhwas- sers zusätzlich noch begünstigt werden Dadurch, dass ein Teil des Bruhwassers über die sekundären Stromungswege am im Bruhbeutel befindlichen Kaffee vorbeifliesst, wird die Qualität des so gebruhten Kaffees jedoch erheblich beeinträchtigt Wegen des gesteigerten Geschmacksanspruchs im modernen Reiseverkehr und dem standigen Streben der Fluggesellschaften nach verbesserten Dienstleistungen auch im kulinarischen Bereich werden jedoch an die Qualität des gebruhten Kaffees sehr hohe Anforderungen gestellt, welche mit den herkömmlichen Filterkaffeebruhvorrichtungen nicht immer und in reproduzierbarem Masse erfüllt werden können

Durch die vorliegende Erfindung soll nun einerseits die Manipulation beim Einlegen des Bruhbeutels in den Bruheinsatz vereinfacht und anderseits ein optimaler Bruhpro- zess gewahrleistet werden, welcher qualitatsbeeintrachtigende sekundäre Stromungs- wege für das Bruhwasser vermeidet

Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch eine spezielle Formgebung des erfindungsgemassen Bruhbeutels gelost, welcher durch die im unabhängigen Anspruch 1 beschriebenen Merkmale gekennzeichnet ist Besonders vorteilhafte Ausge- staltungen und Weiterbildungen des Bruhbeutels sind Gegenstand der abhangigen Ansprüche 2-8 Ein entsprechender, mit einem solchen Bruhbeutel ausgestatteter Bruheinsatz sowie eine entsprechende, mit einem solchen Bruhbeutel ausgestattete Filterkaffeebruhvorrichtung sind Gegenstand der unabhängigen Ansprüche 9 bzw 11 Ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemassen Bruhbeutels ist im Anspruch 14 beschrieben, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens sind Gegenstand der Ansprüche 15-22

Durch die erfindungsgemasse Formgebung des Bruhbeutels wird nicht nur ein optimaler Bruhprozess gewahrleistet, sondern es wird auch das Handling vereinfacht, indem sich der Beutel ohne Zurechtstopfen muhelos in den Bruheinsatz einlegen lasst Dies ist auch aus hygienischer Sicht ein Vorteil

Für hohen Qualitats- bzw Geschmacksanspruchen genugenden Kaffee müssen viele Einzelfaktoren sorgfaltig aufeinander abgestimmt sein Insbesondere gehören dazu auch die verwendeten Kaffee-Sorten bzw Provenienzen, die Mischung, der Rostgrad, der Mahlgrad und so weiter Der erfindungsgemasse Bruhbeutel verhindert, dass die vom Kaffeehersteller aufwendig erarbeiteten Qualitatsstandards im Bruhprozess teilweise oder sogar ganz verloren gehen

Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung naher erläutert Es zeigen

Fig 1 eine Teilansicht eines typischen Bruheinsatzes mit eingelegtem herkömmlichen Bruhbeutel,

Fig 2 einen Querschnitt durch einen herkömmlichen Bruhbeutel,

Fig 3 einen Bruheinsatz mit eingelegtem erfindungsgemassen Bruhbeutel,

Fig 4-5 je einen Längsschnitt durch einen Bruheinsatz mit zwei verschiedenen Ausfuhrungsbeispielen des erfindungsgemassen Bruhbeutels,

Fig 6-13 je einen Detailschnitt durch verschiedene Ausführungsformen des erfindungsgemassen Bruhbeutels,

Fig 14-25 Detailskizzen zur Erläuterung verschiedener Ausführungsformen des erfin- dungsgemassen Verfahrens zur Herstellung des Bruhbeutels und

Fig 26-27 je einen Längsschnitt analog Fig 4 durch eine besonders zweckmassige

Ausführungsvariante der Filterkaffeebruhvorrichtung mit einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel des erfindungsgemassen Bruhbeutels vor bzw wahrend der Beaufschlagung mit Bruhwasser

Der in Fig 1 ausschnittsweise dargestellte herkömmliche, zylindrische Bruheinsatz E umfasst einen oben offenen, im wesentlichen topffbrmigen Metall-Behalter 1 10, in welchem ein ebenfalls oben offener und topffbrmiger Metall-Siebkorb 120 angeordnet ist Aussen am Behalter 1 10 befindet sich ein Traggriff 130, im Boden des Behalters 1 10 ist eine Abflussoffnung 1 1 1 angeordnet (Fig 4) Der Siebkorb 120 ist in einen Bordelrand 1 12 des Behalters 1 10 eingeklemmt (Fig 4) In den Behalter 1 10 bzw den Siebkorb 120 ist ein herkömmlicher, kissenformiger Bruhbeutel 150 (Fig 2) eingelegt Wie man erkennt, ist sein Umfangsflansch 151 nach oben umgebogen, er liegt aber nicht über den gesamten Umfang glatt und dicht an der Innenwand des Behalters 1 10 bzw des Siebkorbs 120 an, sondern bildet Wellen, welche die schon erwähnten sekundären Stromungspfade für das Bruhwasser bilden Die Fig 3 zeigt denselben Bruheinsatz E bzw 100, jedoch mit einem eingelegten erfindungsgemassen Bruhbeutel B, der mit einem überstehenden Kragen 40 ausgestattet ist Wie man erkennt, schmiegt sich der Kragen 40 rundum wellenfrei und dicht an die Innenwand des Bruheinsatzes 100 an und verhindert so, dass das Bruhwasser aussen am Bruhbeutel B vorbei durch den Bruheinsatz fliessen kann Details des erfindungsgemassen Bruhbeutels B ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Figuren 4-19

Wie aus den Figuren hervorgeht, weist der erfindungsgemasse Bruhbeutel B eine zylindrische Gestalt auf und besitzt einen im wesentlichen ebenen Bodenteil 10, einen Mantel 20 und einen im wesentlichen ebenfalls ebenen Deckelteil 30 sowie einen über den Deckelteil hinausragenden, im wesentlichen zylindrischen Kragen 40, welcher im wesentlichen eine Verlängerung des Mantels darstellt Im Inneren des Bruhbeutels B befindet sich gemahlener Kaffee K Der Bruhbeutel ist wie herkömmliche Beutel dieser Art aus einem flussigkeitsdurchlassigen Filtermaterial, beispielsweise Filter- Vlies, gefertigt, welches eine gewisse Verformbarkeit aufweist

Für samtliche Ausführungsbeispiele gilt, dass der Bruhbeutel B statt zylindrisch auch prismatisch mit insbesondere rechteckigem oder quadratischem Querschnitt ausgebildet sein kann, z B wenn er in einem prismatischen Bruheinsatz verwendet werden soll Im folgenden werden jedoch der Einfachheit halber nur zylindrische Ausführungsvarianten erläutert, für prismatische Ausfuhrungsformen gelten die Erläuterungen sinnge- mass

Der Mantel 20 des Bruhbeutel B ist erfindungsgemass in der Nahe des Deckelteils 30 wandverstarkt, wobei diese Wandverstarkung bei den Ausfuhrungsbeispielen der Figuren 4 und 5 im Bereich des Kragens 40 liegt und durch diesen selbst gebildet wird Wie die Figuren 8-12 zeigen, können aber durchaus auch noch zusatzliche Wandverstar- kungen, auch ausserhalb des Kragenbereichs, vorgesehen sein

Der Bruhbeutel B ist auf die Innenmasse des Bruheinsatzes, für den er bestimmt ist, abgestimmt Dadurch, dass er im Unterschied zu herkömmlichen Beuteln einen aufrecht stehenden Kragen besitzt, kann er ohne besondere Manipulation ganz einfach und bequem in den Bruheinsatz eingelegt werden Dabei liegt sein hochstehender Kragen 40 automatisch rundum satt am Innenrand 112 des Behalters 1 10 des Bruheinsatzes 100 an Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die genannte Wandverstarkung Durch sie wird eine zusätzliche Durchflussbarπere für das Bruhwasser geschaffen, so dass dieses zuverlässig in das Innere des Bruhbeutels geleitet wird

Die Fig 4 zeigt schematisch auch die wichtigsten übrigen Komponenten einer Filter- kaffeebruhvorrichtung Ausser dem schon genannten Bruheinsatz 100 sind dies ein Speisekopf 160, von dem nur ein Andruckdeckel 161 dargestellt ist, eine Anhebevor- πchtung, die nur durch einen Pfeil 170 symbolisch dargestellt ist, sowie ein Auffang- behalter 180 für den fertigen Kaffe Der Anpressdeckel 161 weist in seiner Mitte eine Auslassduse 162 für Bruhwasser auf und besitzt an seinem Umfang einen Dichtungs- ring 163, der mit dem Offnungsrand 112 des Bruheinsatzes 100 zusammenwirkt, wenn der Bruheinsatz mittels der Anpressvorrichtung 170 gegen den Andruckdeckel 161 gepresst wird Der Speisekopf 160 stellt heisses, unter Überdruck stehendes Bruhwasser zur Verfügung und enthalt ein entsprechendes Heiz- und Pumpsystem oder ist an eine entsprechende Bruhwasserzuführleitung angeschlossen Die Filterkaffeebruhvor- richtung ist an sich herkömmlich und bedarf deshalb für den Fachmann keiner näheren Erklärung

Beim Ausführungsbeispiel nach Fig 5 ist der Kragen 40 noch mit einem radial auswärts abstehenden Umfangsflansch 41 versehen, welcher auf dem Bordelrand 112 des Behalters 110 aufliegt und eine weitere Sicherheit dafür bildet, dass das Bruhwasser nicht zwischen der Innenwand des Bruheinsatzes und der Aussenwand des Bruhbeutels durchfliessen kann

Die Figuren 6-13 zeigen verschiedene Ausbildungen des erfindungsgemassen Bruh- beuteis im Bereich von dessen Kragen 40 Die Figuren 6-8, 10 und 12 zeigen dabei Ausführungen mit eingesetztem Deckelteil, die Figuren 9, 11 und 13 solche mit einem integralen Deckelteil, der durch Emwartsstulpung gebildet wird

Gemass den Figuren 6-8, 10 und 12 ist in den oberen Randbereich des Mantels 20 ein separates, die Form einer flachen Schale aufweisendes Deckelteil 30 eingesetzt und z B durch Kalt- oder Heisspressen/pragen mit dem Mantel 20 verbunden Zusatzlich kann z B noch eine Naht 42 vorgesehen sein Das klebmittelfreie Verbinden von Filtermaterialien der in Frage kommenden Art ist an sich bekannt und bedarf deshalb keiner näheren Erläuterung Der Seitenrand 31 des Deckelteils 30 und der obere Rand des Mantels 20 bilden dann zusammen den Kragen 40, welcher in Fig 7 noch mit dem schon erwähnten radialen Flansch 41 versehen ist In Fig 8 ist an der Innenseite des Seitenrands 31 ein Streifen 32 z B des Filtermaterials als zusatzliche Wandverstarkung angebracht, welche eine zusatzliche Durchflusssperre für das Bruhwasser bildet In Fig 10 ist diese zusatzliche Sperre in Form eines Filtermaterialstreifens 33 zwischen dem Mantel 20 und dem Deckelteil 30 angeordnet, in Fig 12 befindet sich ein entsprechender Streifen 34 aussen am Mantel 20 und reicht hier bis etwas unterhalb des Deckelteils 30 Die zusatzlichen Verstarkungsstreifen 32- 34 können ggf auch schon an den Rohlingen, aus denen die Teile des Bruhbeutels gefertigt werden, angebracht bzw vorgesehen sein und ggf auch aus anderen geeigneten Materialien bestehen

Die Figuren 9, 11 und 13 zeigen, wie schon erwähnt, Varianten mit integralem Dek- kelteil 30, der durch Einwartsstulpen des Oberteils des Beutelrohlings in geschlossenem Zustand gebildet wird In Fig 9 ist der dabei gebildete Kragen 40 durch einen übergreifenden ausseren Materialstreifen 35 verstärkt, beim Ausführungsbeispiel der Fig 11 befindet sich ein Verstarkungsstreifen 36 im Krageninneren

Beim Ausführungsbeispiel der Fig 13 ist der Kragen 40 konisch ausgebildet. Dadurch ergibt sich einerseits ein besserer Sitz des Bruhbeutels B im Bruheinsatz und andererseits können Bruhbeutel auf diese Weise gestapelt werden

Die Figuren 14-19 illustrieren verschiedene Verfahrensvarianten der Herstellung des erfindungsgemassen Bruhbeutels Allen Verfahrensvarianten ist gemeinsam, dass zuerst immer aus einem geeigneten Filtermaterial, speziell Filter- Vlies, ein oben offener Sack S geformt wird Dieser Sack kann beispielsweise so erzeugt werden, dass ein im wesentlichen rechteckiges Blatt Filtermaterial zu einem Zylindermantel aufgerollt und fixiert wird und dann das eine Ende des so gebildeten Rohrs durch Zusammenquetschen und Kalt- oder Heispressen/pragen verschlossen wird Anschliessend wird das Gebilde auf eine im wesentlichen zylindrische Sackform gebracht, was durch die leichte Verformbarkeit des Filteimaterials relativ einfach möglich ist

Bei der Variante nach den Figuren 14 und 15 wird der oben offene Sack S mit Kaffeepulver befüllt und dann das offene Ende durch Zusammenquetschen und Pressen oder Prägen verschlossen Anschliessend wird das obere Sackende nach innen umgestülpt, wodurch der Kragen 40 und der Deckelteil 30 gebildet werden

Bei der Variante der Figuren 16 und 17 werden ein etwas niedrigerer Sack S und zusatzlich ein schalenformiges Deckelteil 30 aus Filtermaterial geformt Der Sack S wird gefüllt, und danach wird das Deckelteil 30 in das obere Sackende eingesetzt und darin fixiert.

Bei der Variante nach Fig. 18 wird der Sack S mittels eines geeigneten Formwerk- zeugs an seinem Bodenende nach innen gestülpt, um den Kragen 40 zu bilden. Der Sack S wird dann befüllt und auf die übliche Weise verschlossen.

Die Fig. 19 zeigt, wie ein rohrfόrmiger, mit Kaffee befüllter Sack S durch Auseinanderziehen und Einwärtsstülpen zu einem erfindungsgemassen Brühbeutel B verformt werden kann.

Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Deckelteil 30 des befüllten und geschlossenen Brühbeutels B nicht zu straff ist. Dies kann durch geeignete Bemessung des Deckelteils und auch des Füllgrads berücksichtigt werden.

Die Figuren 20-25 zeigen ein weiteres, besonderes vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemassen Brühbeutels.

Bei diesem Verfahren wird von zwei flachen, im wesentlichen ovalen Zuschnitten 250 bzw. 251 aus Filtervliesmaterial ausgegangen (Fig. 20), die etwa in der Mitte jeweils mit einer Bundfalte 252 bzw. 253 versehen werden. Der Vorgang der Herstellung der Bundfalten wird aus der schematischen Darstellung der Fig. 21 deutlich. Die Bundfalten 252 und 253 werden durch Pressen oder Prägen festgelegt und, so weit es geht, in die Ebene der Zuschnitte 250 bzw 251 umgelegt. Dies ist am besten aus der Schnitt- darstellung der Fig. 23 erkennbar. Anschliessend werden die beiden Zuschnitte 250 und 251 an bzw. aufeinander gelegt und längs des grössten Teils ihrer Umfangsrander 254 bzw. 255 mit einander verbunden, so dass ein im wesentlichen flacher Beutel B' entsteht, der an einer Stelle noch eine Öffnung 256 aufweist (Figuren 22 und 23).

Jetzt wird der so hergestellte Beutel B' durch die Öffnung 256 mit Kaffeepulver befullt und dann in herkömmlicher Weise verschlossen. Der befüllte, vorerst noch kissenför- mige Beutel B' ist in Fig. 24 dargestellt.

Im letzten Herstellungsschritt wird nun der flache Beutel B' in eine zylindrische Form gebracht. Dies geschieht durch entsprechendes Auseinanderziehen der beiden Bundfalten 252 und 253 und durch Einwärtsstülpen des mit der inzwischen verschlossenen Öffnung 256 versehenen Teils des Beutels B' in bzw. unter das Niveau des durch die Bundfalten 252 und 253 gebildeten nngformigen Kragens Der fertige zylindrische Beutel B ist in Fig 25 dargestellt

Die Figuren 26 und 27 zeigen eine besonders zweckmassige Ausführungsform der er- findungsgemassen Filterkaffeebruhvorrichtung Sie unterscheidet sich von der Ausführungsform der Fig 4 im wesentlichen durch eine geringfügige, aber extrem wichtige Modifikation des Bruhbeutels B sowie durch einen Auslassstutzen 164 am Speisekopf 160 bzw dessen Andruckdeckel 161

Der Bruhbeutel B entspricht im wesentlichen demjenigen der Fig 9, aber mit dem Unterschied, dass sein Umstulpkragen 40 nicht über seine gesamte Hohe, sondern gar nicht oder nur im obersten Bereich 40a versiegelt ist Der Bruhbeutel B kann vorzugsweise nach dem anhand der Figuren 20-25 erläuterten Verfahren hergestellt sein

Der die Auslassduse 162 umgebende oder diese enthaltende Auslassstutzen 164 ist in seiner Lange so bemessen, dass er bei eingesetztem und angehobenen Bruheinsatz 100 bis unmittelbar oder nahe an den Deckelteil 30 des eingelegten Bruhbeutels B heranreicht

Durch die Heranführung des Bruhwassers an den Bruhbeutel B mittels des Auslassstutzens 164 und die spezielle Ausbildung des Kragens 40 des Bruhbeutels B ergibt sich wahrend der Beaufschlagung mit Bruhwasser eine in Fig 27 gezeigte Verformung des Bruhbeutels B, welche erfahrungsgemass zu einer noch besseren Extraktion des im Bruhbeutel befindlichen Kaffeepulvers und damit zu einer weiteren Qualitätssteigerung des erzeugten Kaffees führt

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