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ARMEINRICHTUNG FÜR EINE MELKSTANDANORDNUNG ZUM AUTOMATISCHEN MELKEN VON MILCHGEBENDEN TIEREN, PLATZTEILER EINER MELKSTANDANORDNUNG UND MELKSTANDANORDNUNG

阅读:1032发布:2020-06-30

专利汇可以提供ARMEINRICHTUNG FÜR EINE MELKSTANDANORDNUNG ZUM AUTOMATISCHEN MELKEN VON MILCHGEBENDEN TIEREN, PLATZTEILER EINER MELKSTANDANORDNUNG UND MELKSTANDANORDNUNG专利检索,专利查询,专利分析的服务。并且An arm device (6) for a milking-parlour arrangement for the automatic milking of milk-producing animals comprises an arm (10) and a holder (11), which is coupled to the arm in a pivotable manner and has a milking cluster (5), wherein the arm (10) is connected to an arm-drive shaft (12) and is mounted such that it can be rotated about an arm axis, wherein a holder-drive shaft is mounted in the arm-drive shaft (12) such that it can be rotated independently of the arm-drive shaft (12), wherein the arm-drive shaft (12) and the holder-drive shaft are designed such that they can be coupled to a drive unit (9), wherein the arm device (6) has at least one transmission element in the form of a pulling means for transmitting rotary or pivoting movements. The at least one transmission element is fixed in each case to respective wheels, with which it interacts in order to transmit rotary or pivoting movements. The invention also relates to a divider for a milking-parlour arrangement having said arm device (6), and to a milking-parlour arrangement.

An arm device (6) for a milking-parlour arrangement for the automatic milking of milk-producing animals comprises an arm (10) and a holder (11), which is coupled to the arm in a pivotable manner and has a milking cluster (5), wherein the arm (10) is connected to an arm-drive shaft (12) and is mounted such that it can be rotated about an arm axis, wherein a holder-drive shaft is mounted in the arm-drive shaft (12) such that it can be rotated independently of the arm-drive shaft (12), wherein the arm-drive shaft (12) and the holder-drive shaft are designed such that they can be coupled to a drive unit (9), wherein the arm device (6) has at least one transmission element in the form of a pulling means for transmitting rotary or pivoting movements. The at least one transmission element is fixed in each case to respective wheels, with which it interacts in order to transmit rotary or pivoting movements. The invention also relates to a divider for a milking-parlour arrangement having said arm device (6), and to a milking-parlour arrangement.,下面是ARMEINRICHTUNG FÜR EINE MELKSTANDANORDNUNG ZUM AUTOMATISCHEN MELKEN VON MILCHGEBENDEN TIEREN, PLATZTEILER EINER MELKSTANDANORDNUNG UND MELKSTANDANORDNUNG专利的具体信息内容。

Ansprüche
Armeinrichtung (6) für eine Melkstandanordnung (1 , 1 ', 1 ") zum automatischen Melken von milchgebenden Tieren (T), aufweisend einen Arm (1 0) und einen damit verschwenkbar gekoppelten Halter (1 1 ) mit einem Melkzeug (5), wobei der Arm (1 0) mit einer Armantriebswelle (1 2) verbunden und um eine Armachse (12f) drehbar gelagert ist, wobei in der Armantriebswelle (1 2) eine Halterantriebswelle (1 8) unabhängig von der Armantriebswelle (1 2) drehbar gelagert ist, wobei die Armantriebswelle (1 2) und die Halterantriebswelle (1 8) mit einer Antriebseinheit (9) kopppelbar ausgebildet sind, wobei die Armeinrichtung (6) mindestens ein Übertragungselement (20, 20') als Zugmittel zur Übertragung von Dreh- bzw. Schwenkbewegungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Übertragungselement (20, 20') mit jeweiligen Rädern (12a und 14a; 1 9 und 25), mit welchen es zur Übertragung von Dreh- bzw. Schwenkbewegungen in Zusammenwirkung steht, jeweils fest verbunden ist.
Armeinrichtung (6) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Übertragungselement (20, 20') ein metallisches Band aufweist.
Armeinrichtung (6) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Übertragungselement (20, 20') eine Federstahlband ist.
Armeinrichtung (6) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Übertragungselement (20, 20') ein Federstahlband aus einem Edelstahl ist.
Armeinrichtung (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Übertragungselement (20, 20') weiterhin mit Rollen (23, 24) zusammenwirkt.
Armeinrichtung (6) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder (1 2a, 14a; 1 9, 25) und/oder Rollen (23, 24) jeweils einen Außendurchmesser aufweisen, der größer als ein minimaler Biegeradius des mindestens einen Übertragungselementes (20, 20') ist. Armeinrichtung (6) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Übertragungselement (20, 20') eine Breite aufweist, welche einem Außendurchmesser der Räder (12a, 14a; 19, 25) und/oder Rollen (23, 24) entspricht.
Armeinrichtung (6) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder (12a, 14a; 19, 25) und/oder Rollen (23, 24) mit Öffnungen (22) und/oder Umlaufnuten (22a) zur Schmutzabführung versehen sind.
Armeinrichtung (6) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Rollen (23, 24) als Führungsrolle (23) zur Führung des mindestens einen Übertragungselementes (20, 20') und mindestens eine der Rollen (23, 24) als Andruckrolle (24) zur Vorspannung des mindestens einen Übertragungselementes (20, 20') ausgebildet sind.
Armeinrichtung (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (21 , 21 ') mindestens ein Befestigungselement (21 a) und mindestens einen Nutenstein (30) umfasst.
Armeinrichtung (6) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungselement (21 a) der Befestigungseinrichtung (21 , 21 ') mindestens einen Zentrierabschnitt (21 b) aufweist, welcher mit mindestens einer Befestigungsöffnung (29) des mindestens einen Übertragungselementes (20, 20') in Zugrichtung des mindestens einen Übertragungselementes (20, 20') im Wesentlichen spielfrei zusammenwirkt.
Armeinrichtung (6) nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Befestigungsöffnung (29) des mindestens einen Übertragungselementes (20, 20') in einer Richtung parallel zu einer Achse des jeweiligen Rades (12a, 14a; 19, 25) eine Länge (z1 ) mit einer groben Toleranz aufweist.
Armeinrichtung (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Arm (10) oder in dem Arm (10) mindestens ein Übertragungselement (20') zur Übertragung von Dreh- bzw. Schwenkbewegungen auf den Halter (1 1 ) angeordnet ist. Armeinrichtung (6) nach Anspruch 1 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Arm (1 0) oder in dem Arm (1 0) mindestens eine Führungsrolle (23) zur Führung des mindestens einen Übertragungselementes (20') und mindestens eine Andruckrolle (24) zur Vorspannung des mindestens einen Übertragungselementes (20') vorgesehen sind.
Armeinrichtung (6) nach Anspruch 1 3 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (1 0) ein Gehäuse (10a) aufweist, welches ein- oder mehrteilig ausgeführt ist.
Armeinrichtung (6) nach einem der Ansprüche 1 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Arm (1 0) oder in dem Arm (1 0) mindestens eine Montageöffnung (1 0c) eingeformt ist.
Armeinrichtung (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der Armeinrichtung (6) zuzuordnende Antriebseinheit (9) einen Armantrieb (14) zum Antrieb des Arms (10), einen Halterantrieb (1 5) zum Antrieb des Halters (1 1 ) und einen Vertikalantrieb (1 6) zur vertikalen Verstellung der Armeinrichtung (6) aufweist, wobei der Armantrieb (14) und der Halterantrieb (1 5) in einem Rahmen (90) angebracht sind.
Armeinrichtung (6) nach Anspruch 1 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spanneinrichtung zur Spannung des mindestens einen Übertragungselementes (20) durch Verschiebung des Armantriebs (14) vorgesehen ist.
Armeinrichtung (6) nach Anspruch 1 7 oder 1 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Armantrieb (14), der Halterantrieb (1 5) und der Vertikalantrieb (1 6) der Antriebseinheit (9) einschließlich dazugehöriger Getriebe und einer Lagereinheit (1 7) der Armantriebswelle (1 2) und der Halterantriebswelle (1 8) in dem Rahmen (90) eine gemeinsame Basis der Armeinrichtung (6) bilden.
Armeinrichtung (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (1 0) und der Halter (1 1 ) der Armeinrichtung (6) unabhängig voneinander verschwenkbar sind.
Platzteiler (4) einer Melkstandanordnung (1 , 1 ', 1 ") für mindestens einen Melkstand (3) zum Melken von milchgebenden Tieren (T), wobei der Platzteiler (4) an einer Längsseite des Melkstands (3) angeordnet ist, aufweisend ei- ne Antriebseinheit (9) und eine mit dieser gekoppelte Armeinrichtung (6), welche einen Arm (10) und einen damit verschwenkbar gekoppelten Halter (1 1 ) mit einem Melkzeug (5) umfasst und welche aus einer Parkposition in eine Arbeitsposition und zurück verstellbar ist, wobei die Armeinrichtung (6) mit dem Melkzeug (5) in der Parkposition in dem Platzteiler (4) angeordnet ist und seitlich zu einem zu melkenden Tier (T) zwischen dessen Vorder- und Hinterbeine in die Arbeitsposition verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Armeinrichtung (6) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
Platzteiler (4) nach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, dass die Armeinrichtung (6) in einem Vollautomatikbetrieb von der Parkposition in der Arbeitsposition in eine Ansetzposition zum automatischen Ansetzen des Melkzeugs (5) an die Zitzen des zu melkenden Tieres (T) verstellbar ist, wobei das Melkzeug (5) mindestens einen Positionssensor (13) aufweist.
Platzteiler (4) nach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, dass die Armeinrichtung (6) in einem Halbautomatikbetrieb von der Parkposition in die Arbeitsposition verstellbar ist, wobei die Arbeitsposition eine feste Vorposition ist, die durch Anschlagmittel vorher festlegbar ist, wobei das Melkzeug (5) in der Vorposition in einer für einen Melker günstigen Position steht.
Platzteiler (4) nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Armantrieb (14), der Halterantrieb (15) und der Vertikalantrieb (1 6) der Antriebseinheit (9) einschließlich dazugehöriger Getriebe und einer Lagereinheit (17) der Armantriebswelle (12) und der Halterantriebswelle (18) in dem Rahmen (90) eine gemeinsame Basis der Armeinrichtung (6) bilden und in einem Mittelabschnitt (4g) des Platzteilers (4) angeordnet sind.
Melkstandanordnung (1 , 1 ', 1 ") zum Melken von milchgebenden Tieren, mit mindestens einem Platzteiler (4) nach einem der Ansprüche 21 bis 24.
Melkstandanordnung (1 , 1 ', 1 ") nach Anspruch 25, gekennzeichnet durch ein Melkkarussell.
Melkstandanordnung (1 , 1 ', 1 ") nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Melkkarussell ein Außenmelkkarussell ist.
说明书全文

Armeinrichtung für eine Melkstandanordnung zum automatischen Melken von milchgebenden Tieren,

Platzteiler einer Melkstandanordnung

und Melkstandanordnung

Die Erfindung betrifft eine Armeinrichtung für eine Melkstandanordnung zum automatischen Melken von milchgebenden Tieren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 . Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Platzteiler einer Melkstandanordnung und auf eine Melkstandanordnung.

Eine derartige Armeinrichtung für eine Melkstandanordnung wird zum maschinellen bzw. automatischen Melken von milchgebenden Tieren verwendet. Eine solche Ein- richtung wird auch allgemein als Melkroboter bezeichnet. Milchgebende Tiere sind beispielsweise Kühe, Ziegen, Schafe usw. Die Melkstandanordnung weist Melkstände auf, die durch Platzteiler getrennt sind. Der Melkvorgang kann mittels des Melkroboters automatisiert werden. Es sind z.B. Melkkarusselle im Einsatz. Unter dem Begriff Melkstandanordnung sind Anordnungen von Melkständen zu verstehen, wobei eine Winkelstellung eines zu melkenden Tieres bzw. eine Winkelstellung einer gedachten Längsachse eines zu melkenden Tieres in einem Melkstand zu einem Referenzpunkt bzw. zu einer Referenzlinie zwischen 0° und 90° betragen kann. Als Referenzpunkt wird beispielsweise eine Grube oder ein durch Personal zugänglicher Bereich (z.B. Arbeitsgang) verwendet, welche der Aufenthaltsort des Melkpersonals ist. Als Referenzlinie wird beispielsweise die Längsseite einer geradlinigen Grube oder eine Tangente einer kreisförmigen Grube verwendet.

Melkstandanordnungen sind z.B. bewegliche und unbewegliche Melkstandanord- nungen. Bewegliche Melkstandanordnungen sind z.B. Melkkarusselle als Außenmelker und Innenmelker, beide Arten mit beliebiger Drehrichtung. So genannte Side-By- Side-Melkstände können auch als bewegliche Melkstandanordnungen ausgebildet sein. Weiterhin sind Gruppenmelkstände auch unbeweglich, wie z.B.

Fischgrätmelkstände und Tandemmelkstände. Diese Auflistung ist nur beispielhaft und nicht eingrenzend. WO 201 3/135842 A1 beschreibt einen Platzteiler einer Melkstandanordnung für mindestens einen Melkstand zum Melken von milchgebenden Tieren. Es werden verschiedene Lösungen für Armeinrichtungen angegeben.

Die vorgeschlagenen Lösungen haben sich an sich bewährt. Dennoch erfordern im- mer weiter steigenden Anforderungen insbesondere nach hohen Durchsatzzahlen und kontinuierlichem Betrieb bei heutigen Melkrobotern, die komplex und kostenaufwendig sind, eine gemeinsame Nutzung für mehrere Melkplätze. Dies kann sich nachteilig auswirken, u.a. aufgrund hoher Komplexität und damit verbundener hoher Ausfallwahrscheinlichkeit, diskontinuierlicher Betrieb, gesperrte Bereiche für das Personal (Sicherheit im Roboterbereich). Insbesondere schlagen sich erhöhte Forderungen nach Wiederholgenauigkeit und Präzision in den Kosten nieder.

Vor diesem Hintergrund besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine verbesserte Armeinrichtung für einen Melkstand bereitzustellen und den möglichen Anlagen- durchsatz zu verbessern.

Diese Aufgabe wird durch eine Armeinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Aufgabe wird auch durch einen Platzteiler mit den Merkmalen des Anspruchs 20 sowie durch eine Melkstandanordnung mit den Merkmalen des An- Spruchs 23 gelöst.

Eine erfindungsgemäße Armeinrichtung für eine Melkstandanordnung zum automatischen Melken von milchgebenden Tieren, umfasst einen Arm und einen damit verschwenkbar gekoppelten Halter mit einem Melkzeug, wobei der Arm mit einer Armantriebswelle verbunden und um eine Armachse drehbar gelagert ist, wobei in der Armantriebswelle eine Halterantriebswelle unabhängig von der Armantriebswelle drehbar gelagert ist, wobei die Armantriebswelle und die Halterantriebswelle mit einer Antriebseinheit kopppelbar ausgebildet sind, wobei die Armeinrichtung mindestens ein Übertragungselement als Zugmittel zur Übertragung von Dreh- bzw.

Schwenkbewegungen aufweist. Das mindestens eine Übertragungselement ist mit jeweiligen Rädern, mit welchen es zur Übertragung von Dreh- bzw. Schwenkbewegungen in Zusammenwirkung steht, jeweils fest verbunden.

Mittels dieses Übertragungselementes ist eine Übertragung von Schwenkbewegun- gen jeweils zwischen einem Rad eines Antriebs und einem Rad ein Abtrieb vorteilhaft spielfrei ermöglicht. Da nur Schwenkbewegungen (bis maximal 1 80°) auftreten, ist eine Befestigung des Übertragungselementes an einem jeweiligen Rad möglich. In einer Ausführung ist das mindestens eine Übertragungselement aus einem metallischen Band ausgebildet.

Das Übertragungselement aus einem metallischen Band bietet gegenüber den ver- wendeten Zugmitteln aus dem Stand der Technik besondere Vorteile, wie beispielsweise eine quasi konstante Beschleunigung und Geschwindigkeit bei Dreh- bzw. Schwenkvorgängen. So treten die für Ketten typischen Polygonaleffekte nicht auf. Weiterhin sind Walkarbeit und andere Probleme von Riemen, Zahnriemen etc. nicht vorhanden.

In einer Ausführung ist das mindestens eine Übertragungselement ein Federstahlband. Es kann zum Beispiel ein Edelstahlband sein, wobei der Werkstoff 1 .410 möglich ist. Dieser Edelstahl ist außerdem rostbeständig und ist daher in dem Einsatzbereich gerade unterhalb der Tiere von Vorteil.

Zudem sind die Herstellungskosten für ein solches Übertragungselement niedrig, es können hohe Kräfte übertragen werden.

Außerdem kann das metallische Material des Übertragungselementes nachbehan- delt werden, wobei beispielsweise ein„Anlassen" eine Verschleißfestigkeit des Übertragungselementes vorteilhaft erhöhen kann.

Hierbei können die Umschlingungsabschnitte des Übertragungselementes um die Antriebs-/Abtriebsräder herum eine Biegeelastizität mit Biegemittelpunkt in der Achse des jeweiligen AntriebsVAbtriebsrads aufweisen, wobei eine solche Elastizität nicht in Zugrichtung des Übertragungselementes vorhanden ist.

In einer anderen Ausführung wirkt das mindestens eine Übertragungselement mit Rollen zusammen. Es ergibt sich eine besondere Leichtgängigkeit der Armeinrich- tung verbunden mit geringem Verschleiß, insbesondere aufgrund geringer Lagerkräfte der Räder und/oder Rollen.

Weiterhin ist vorgesehen, dass die Räder und/oder Rollen jeweils einen Außendurchmesser aufweisen, der größer als ein minimaler Biegeradius des mindestens einen Übertragungselementes ist. Auf diese Weise bleibt der Werkstoff des Übertragungselementes im elastischen Bereich und wird nicht verformt. Es ergibt sich zu- dem eine vorteilhafte Steuerbarkeit, da im Betrieb z.B. keine bleibenden Verformungen auftreten.

So kann in einer Ausführung das mindestens eine Übertragungselement eine Breite aufweisen, welche einem Außendurchmesser der Räder und/oder Rollen entspricht.

Es sind keine hohen Toleranzen erforderlich, welche eine schlechte Regelbarkeit bewirken können. Außerdem ergibt die Spielfreiheit des Übertragungselementes kein oder nur sehr geringes Spiel am Melk- bzw. Zitzenbecher. In einer noch weiteren Ausführung sind die Räder und/oder Rollen mit Öffnungen und/oder Umlaufnuten zur Schmutzabführung versehen sind. So wird ein Selbstreinigungseffekt mit einfachen Maßnahmen erzielt. Außerdem ergibt sich ein Gewichtsvorteil. In einer anderen Ausführung sind mindestens eine der Rollen als Führungsrolle zur Führung des mindestens einen Übertragungselementes und mindestens eine der Rollen als Andruckrolle zur Vorspannung des mindestens einen Übertragungselementes ausgebildet. Aufgrund des Federstahlwerkstoffs des Übertragungselementes sind nur geringe Vorspannungen notwendig. Eine Führung vereinfacht sich auf einfa- che Rollen. Diese Rollen können auch gleichzeitig zur Schmutzabführung dienen.

In einer weiteren Ausführung ist das mindestens eine Übertragungselement mit den jeweiligen Rädern, mit welchen es zur Übertragung von Dreh- bzw. Schwenkbewegungen zusammenwirkt, jeweils mittels einer Befestigungseinrichtung fest verbun- den. Da nur Schwenkbewegungen (bis maximal 180°) auftreten, sind Schwenkbegrenzungen durch zusätzlich Begrenzungen/Anschläge erforderlich. Diese Begrenzungen/Anschläge lassen sich mit der Befestigungseinrichtung als weitere Funktion auf einfache Weise realisieren, wobei z.B. ein Abschnitt oder/und ein Bestandteil der Befestigungseinrichtung mit einem ortsfesten Teil oder/und Vorsprung eines Gehäu- ses zusammenwirken kann.

In einer Ausführung ist vorgesehen, dass die Befestigungseinrichtung mindestens ein Befestigungselement und mindestens einen Nutenstein umfasst. Dadurch ist eine einfache, wirksame und leicht austauschbare Verbindung möglich. Dieser Nutenstein kann z.B. zum Einen die Funktion einer Befestigung des Übertragungselementes an dem jeweiligen Rad und zum Anderen eine Schwenkbegrenzung in Zusammenwirkung mit einem ortsfesten Anschlag bilden. Natürlich ist es auch möglich, dass ein zusätzliches Bauteil, wie z.B. eine Schraube oder ein Bolzen für eine Schwenkbegrenzung an dem Nutenstein befestigt ist.

Zusätzlich ist hierbei vorgesehen, dass das mindestens eine Befestigungselement der Befestigungseinrichtung mindestens einen Zentrierabschnitt aufweist, welcher mit mindestens einer Befestigungsöffnung des mindestens einen Übertragungselementes in Zugrichtung des mindestens einen Übertragungselementes im Wesentlichen spielfrei zusammenwirkt. Auf diese Weise kann mit handelsüblichen Passschrauben eine vorteilhafte Spielfreiheit hierbei einfach erzielt werden. Außerdem ist vorgesehen, dass die mindestens eine Befestigungsöffnung des mindestens einen Übertragungselementes in einer Richtung parallel zu einer Achse des jeweiligen Rades eine Länge mit einer groben Toleranz aufweist. So kann eine Montage und ein Austausch erleichtert werden. In einer weiteren Ausführung ist an dem Arm oder in dem Arm mindestens ein Übertragungselement zur Übertragung von Dreh- bzw. Schwenkbewegungen auf den Halter angeordnet. Dadurch wird das Gewicht des Arms reduziert und die Vorteile des als Federstahlbands ausgebildeten Übertragungselementes können voll ausgenutzt werden.

In einer noch weiteren Ausführung sind an dem Arm oder in dem Arm mindestens eine Führungsrolle zur Führung des mindestens einen Übertragungselementes und mindestens eine Andruckrolle zur Vorspannung des mindestens einen Übertragungselementes vorgesehen.

In einer anderen Ausführung weist der Arm ein Gehäuse weist, welches ein- oder mehrteilig ausgeführt ist. Dadurch wird ein zusätzlicher Schutz vor Schmutz ermöglicht. Außerdem ergibt sich eine kompakte Einheit In einer noch anderen Ausführung ist vorgesehen, dass an dem Arm oder in dem Arm mindestens eine Montageöffnung eingeformt ist. Ein solche Montageöffnung bietet den Vorteil, dass durch diese z.B. die Befestigungseinrichtungen der Übertragungselemente leicht und schnell erreicht werden können. Es ist vorgesehen, dass die der Armeinrichtung zuzuordnende Antriebseinheit einen Armantrieb zum Antrieb des Arms, einen Halterantrieb zum Antrieb des Halters und einen Vertikalantrieb zur vertikalen Verstellung der Armeinrichtung aufweist, wobei der Armantrieb und der Halterantrieb in einem Rahmen angebracht sind. Da die Motoren nicht in den Gelenken angeordnet sind, befinden sich die Motoren nicht im Schmutz- und Nassbereich und können somit geringere Schutzarten aufweisen. Außerdem erhöhen Motoren in den Gelenken die bewegten Massen, was eine schlechtere Regelbarkeit bedeutet, die hier jedoch nicht mehr vorhanden ist.

Hierbei kann eine Spanneinrichtung zur Spannung des mindestens einen Übertragungselementes durch Verschiebung des Armantriebs vorgesehen sein. Natürlich ist anstelle dessen oder zusätzlich auch eine Andruckrolle (oder auch mehrere) zur Vorspannung einsetzbar.

In einer weiteren Ausführung bilden der Armantrieb, der Halterantrieb und der Vertikalantrieb der Antriebseinheit einschließlich dazugehöriger Getriebe und einer Lagereinheit der Armantriebswelle und der Halterantriebswelle in dem Rahmen eine gemeinsame Basis der Armeinrichtung. Daraus ergibt sich der besondere Vorteil, dass das Gewicht von Arm und Halter im Gegensatz zu Armeinrichtungen mit integrierten Motoren und Getrieben wesentlich verringert ist. Im Betrieb üben der Arm und der Halter lediglich nur eine vorteilhaft geringe kinetische Energie in x-y-Ebenen (in z-Richtung erfolgen nur langsame Bewegungen mit geringerer Genauigkeit) aus. Dies wiederum ergibt den Vorteil, dass ein Melker und die automatische Armeinrich- tung mit dem Melkzeug bei einem Melkvorgang (Positionieren, Ansetzen, Melken, evtl. Wiederansetzen, Abnehmen) gleichzeitig an dem zu melkenden Tier arbeiten können. Ein besonderer Schutzraum ist somit nicht erforderlich. Zudem besteht ein Vorteil darin, dass sich eine Ansteuerung der Armeinheit in x-y-Ebenen vereinfacht, da die Armeinheit aufgrund der verringerten Trägheit bedeutend weniger Nachlauf aufweist und geringere Beschleunigungskräfte benötigt.

In einer weiteren Ausführung sind der Arm und der Halter der Armeinrichtung unabhängig voneinander verschwenkbar. Dadurch ergibt sich eine einfache Regelbarkeit der Stellungen von Arm und Halter.

Ein erfindungsgemäßer Platzteiler einer Melkstandanordnung für mindestens einen Melkstand zum Melken von milchgebenden Tieren ist bereitgestellt, wobei der Platzteiler an einer Längsseite des Melkstands angeordnet ist. Der Platzteiler weist eine Antriebseinheit und eine mit dieser gekoppelte Armeinrichtung auf, welche einen Arm und einen damit verschwenkbar gekoppelten Halter mit einem Melkzeug umfasst und welche aus einer Parkposition in eine Arbeitsposition und zurück verstellbar ist, wobei die Armeinrichtung mit dem Melkzeug in der Parkposition in dem Platzteiler an- geordnet ist und seitlich zu einem zu melkenden Tier zwischen dessen Vorder- und Hinterbeine in die Arbeitsposition verstellbar ist. Die Armeinrichtung ist die oben beschriebene Armeinrichtung.

In einer bevorzugten Ausführung bilden der Armantrieb, der Halterantrieb und der Vertikalantrieb der Antriebseinheit einschließlich dazugehöriger Getriebe und einer Lagereinheit der Armantriebswelle und der Halterantriebswelle in dem Rahmen eine gemeinsame Basis der Armeinrichtung und sind in einem Mittelabschnitt des Platzteilers angeordnet. Dies ergibt einen vorteilhaft kompakten Aufbau. Bei einer Melkstandanordnung mit nebeneinander angeordneten rechtwinkligen

Melkständen, die jeweils parallele Längsseiten aufweisen, wie es z.B. bei einer Side- By-Side-Anordnung der Fall ist, ist der Platzteiler parallel zu einer gedachten Längsachse des zu melkenden Tieres angeordnet. Dabei wird vereinfacht angenommen, dass das zu melkende Tier mit seiner gedachten Längsachse während des Melkvor- gangs in einem Idealzustand still steht.

Im Falle einer Melkstandanordnung mit kreisförmig angeordneten Melkständen wie bei einem Melkkarussell sind die Längsseiten der Melkstände nicht parallel. In diesem Fall sind die Längsseiten Abschnitte von Radien eines Kreises des Melkkarus- sells und schneiden sich in gedachter Verlängerung im Mittelpunkt dieses Kreises bzw. im Drehpunkt des Melkkarussells, wobei sie einen Mittelpunktswinkel bilden. Die gedachte Längsachse des zu melkenden Tiers verläuft im Idealfall auch durch den Drehpunkt und halbiert den Mittel punktswinkel. Dieser Fall ist im weiteren Verlauf hier mit dem Begriff „annähernd parallel" abgekürzt.

Ein zu melkendes Tier kann in den mit dem Platzteiler versehenen Melkstand eintreten, ohne mit der Armeinrichtung in Berührung zu kommen. Erst wenn das Tier in dem Melkstand steht, wird das Melkzeug von der Seite her in die Arbeitsposition unter das Tier verstellt. Dazu kann es notwendig sein, dass der gesamte Platzteiler aus einer Ruheposition heraus beim Tierwechsel in eine ideale Melkposition für das neue Tier verfahren wird, beispielsweise in Längsrichtung des Platzteilers. Der Platzteiler ist in seiner Ausführung so ausgelegt, dass kein zusätzlicher Platzbedarf entsteht. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Tiere weiterhin Bauch an Bauch stehen können. Dies hat weitere Vorteile: Zum Einen können auf diese Weise viele Tiere auf kleinstmöglichem Raum gemolken werden, wodurch Kosten für die Melkstandanordnung und auch für das zugehörigen Gebäude niedrig gehalten werden können. Zum Anderen bleiben die Laufwege für Melkpersonal und die Tiere kürzer, d.h. Zeitersparnis.

Ein weiterer Vorteil dieser kompakten Bauweise liegt darin, dass eine Nachrüstung des Platzteilers in bestehende Anlagen möglich ist, ohne Melkstände/Melkplätze zu verlieren.

Personal kann jederzeit und ohne durch Vorrichtungen, d.h. die Tragarmeinrichtung und Zubehör, behindert zu sein in den Melkvorgang eingreifen und hat leichten Zugriff. Zusätzliche Schutzvorrichtungen sind nicht erforderlich. Wenn die Melkstandan- Ordnung ein Melkkarussell ist, kann dieses ohne Unterbrechung seine Drehung beibehalten, da das Melkpersonal z.B. von außen überall eingreifen kann. Eine Gefährdung des Melkpersonals wird erheblich reduziert.

In einer Ausführung ist die Armeinrichtung in einem Vollautomatikbetrieb von der Parkposition in der Arbeitsposition in eine Ansetzposition zum automatischen Ansetzen des Melkzeugs an die Zitzen des zu melkenden Tieres verstellbar, wobei das Melkzeug mindestens einen Positionssensor aufweist. Dabei wird das Melkzeug von der Armeinrichtung unter das Euter des zu melkenden Tieres bewegt, und die Zitzenbecher werden mithilfe des Positionssensors zur Zitzenerfassung, der Armein- richtung und der Antriebseinheit automatisch an die Zitzen angesetzt. Dieser Betrieb wird auch als Automatikbetrieb bezeichnet.

Jeder der Zitzenbecher kann dabei einzeln positioniert werden Alternativ ist in einer anderen Ausführung vorgesehen, dass die Armeinrichtung in einem Halbautomatikbetrieb von der Parkposition in die Arbeitsposition verstellbar ist, wobei die Arbeitsposition eine feste Vorposition ist, die durch Anschlagmittel vorher festlegbar ist, wobei das Melkzeug in der Vorposition in einer für einen Melker günstigen Position steht. Dabei wird das Melkzeug mithilfe von einfachen mit ein- stellbaren Anschlägen versehenen Antriebsmitteln, z.B. Pneumatikzylinder, in eine für das Melkpersonal griffgünstige feste Vorposition unter das Euter des zu melkenden Tieres verstellt. Dann kann der hinter dem Tier stehende Melker die

Zitzenbecher einfach und leicht ergreifen und sie an die Zitzen ansetzen. Sobald der erste Zitzenbecher an eine Zitze angesetzt ist, wird dies z.B. mithilfe eines pneumati- sehen Drucksensors erkannt und das Melkzeug aus der festen Vorposition in eine freie waagerechte Position freigegeben. In senkrechter Position verbleibt das

Melkzeug wie beim automatischen Ansetzen in einer Schwebeposition. So ist ge- währleistet, dass wie beim automatischen Ansetzen das Melkzeug nach dem Ansetzvorgang der Bewegung des zu melkenden Tieres folgt.

Diese Vorpositionierung des Melkzeugs mit der Armeinrichtung bei diesem so genannten semi-automatischen Melken ist so gestaltet, dass der Melker die

Zitzenbecher zum Ansetzen an die Zitzen nur sehr wenig bewegen und so gut wie keine Kraft aufwenden muss. Dies spart Kraft und Zeit. Da in dieser Ausführung weder ein Positionssensor noch eine Antriebsvorrichtung zur Ansteuerung aller

Zitzenpositionen erforderlich ist, sondern nur ein einfacher Antrieb, kann diese Ausführung vorteilhaft kostengünstig sein. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass diese semi- automatische Ausführung in die automatische Ausführung aufgerüstet werden kann. Dies ist aufgrund einer Mehrzahl gleicher Bauteile möglich.

Eine Melkstandanordnung zum Melken von milchgebenden Tieren kann mit dem oben beschriebenen Platzteiler versehen sein.

Die Melkstandanordnung kann ein Melkkarussell sein. Das Melkkarussell kann als Außenmelkkarussell ausgebildet sein.

Eine Melkstandanordnung kann als Side-by-Side, steile oder normale Fischgräten Melkstandanordnung ausgebildet sein. Dabei ist in einer Ausführung mindestens ein Platzteiler von einer Anzahl von Platzteilern in seiner Längsrichtung aus einer Melkstellung in eine Zugangsstellung und wieder zurück verstellbar, wobei ein Ende des mindestens einen Platzteilers, welches zu einer Grubenabtrennung einer Grube für Melker weist, in der Melkstellung näher an der Grubenabtrennung angeordnet ist als in der Zugangsstellung, und zwischen diesem Ende in der Zugangsstellung und der Grubenabtrennung ein Abstand für einen Zugang für zu melkende Tiere in einer Zugangsrichtung gebildet ist. Dadurch ist es möglich, dass alle Melkstände nacheinander von zu melkenden Tieren besetzt werden, ohne dass Melkstände leer bleiben. Der Abstand für den Zugang verhindert, dass die Tiere in Berührung mit der Gruben- abtrennung oder mit den Enden kommen.

In einer alternativen Ausführung der Side-by-Side, steilen oder normalen Fischgräten Melkstandanordnung ist eine Anzahl Platzteiler in ihrer jeweiligen Längsrichtung aus einer Melkstellung in eine Zugangsstellung und wieder zurück verstellbar, wobei En- den der Anzahl von Platzteilern, welche zu einer Grubenabtrennung einer Grube für Melker weisen, in der Melkstellung näher an der Grubenabtrennung angeordnet sind als in der Zugangsstellung, und zwischen diesen Enden in der Zugangsstellung und der Grubenabtrennung ein Abstand für einen Zugang für zu melkende Tiere in einer Zugangsrichtung gebildet ist.

In einer weiteren Ausführung ist vorgesehen, dass die Anzahl Platzteiler separat, in Gruppen oder alle zusammen in ihrer jeweiligen Längsrichtung aus einer Melkstel- lung in eine Zugangsstellung und wieder zurück verstellbar sind. Damit ist es möglich einen Tierverkehr einfach und wirkungsvoll zu steuern.

In einer anderen Ausführung sind die Platzteiler so ausgebildet sind, dass sie in der Zugangsstellung erst einen Teilbereich des zugeordneten Melkstands für das jeweils zu melkende Tier freigeben, bis alle zu melkenden Tiere die Melkstände der Melkstandanordnung betreten haben, und danach den zugeordneten Melkstand vollständig freigeben. Hierbei kann der Tierverkehr leicht beeinflusst werden.

Dabei ist auch eine Durchlauferkennung möglich, wenn die Melkstandanordnung ein Durchlauferkennungssystem für die zu melkenden Tiere aufweist, welches in den Platzteilern angeordnet ist. So kann der Tierverkehr nicht nur gesteuert, sondern auch einfach überwacht werden.

Zusammengefasst bietet die erfindungsgemäße Armeinrichtung, auch zusammen mit dem erfindungsgemäßen Platzteiler und dem erfindungsgemäßen Melkstand die folgenden Vorteile.

Sehr geringe Toleranzen, auch nach langer Laufzeit

Keine Elementelastizitäten, insbesondere wenn sich Kuh bei angesetzten Zitzenbechern bewegt.

Die Armeinrichtung übt lediglich geringe kinetische Energie in x-y-Ebenen aus, da in dem Armgelenk und in dem Haltergelenk keine schweren Motoren und/oder Getriebe angebaut sind.

Durch die geringe kinetische Energie können Mensch/Melker und Roboter bei einem Melkvorgang gleichzeitig an dem zu melkenden Tier (Kuh) arbeiten. Es ist kein Schutzraum erforderlich.

Fast keine Walkarbeit der Zugmittel/Übertragungselemente (dies ist insbesondere für Leichtgängigkeit, Handansetzen der Zitzenbecher,

Nachführbarkeit eines sich bewegenden Tieres), wobei unter Walkarbeit ei- ne Verformung des Werkstoffs des Übertragungsmittels z.B. durch mechanische Einwirkungen wie Kneten, Drücken, Ziehen zu verstehen ist. Unempfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen Nur kleine zusätzliche bewegte Massen im TCP (Tool Center Point) (insbesondere bei Verwendung von Kunststoff-Umlenkrollen), dadurch ergibt sich eine bessere und schnellere Regelbarkeit

Federstahlband ist kein Verschleißteil

Es gibt keinen Polygonaleffekt (wie bei Kurbelstangen, Ketten, Zahnriemen), dadurch ergibt sich eine einfachere Regelbarkeit

Keine großen Vorspannkräfte erforderlich, dadurch geringere Kräfte auf Lagerstellen

Gewichtseinsparung durch Verwendung von Kunststoff als Werkstoff für viele Teile (Räder und Rollen)

Im Wesentlichen Spielfreiheit, dadurch einfache Rückpositionierbarkeit des Melkzeugs bei Abstreifen/Abtreten/Herunterfallen

Verringerte Verletzungsgefahr der zu melkenden Tiere

Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen des Melkzeugs bzw. des Melkstands sind Gegenstand der jeweiligen abhängigen Ansprüche.

Weitere Vorteile und Einzelheiten gehen aus dem in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel hervor. Hierbei zeigen: Figur 1 eine schematische Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Melkstandanordnung mit erfindungsgemäßen Platzteilern mit erfindungsgemäßen Armeinrichtungen; Figur 1 a eine schematische Draufsicht auf Melkstände nach Figur

1 ; schematische Ansichten eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Melkstandanordnung mit den erfindungsgemäßen Platzteilern; eine schematische Draufsicht einer Variante des zweiten Ausführungsbeispiels nach Figur 2-2a; Figur 3 eine schematische Draufsicht eines dritten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Melkstandanordnung mit den erfindungsgemäßen Platzteilern; Figur 3a eine schematische Draufsicht einer Variante des dritten

Ausführungsbeispiels nach Figur 3;

Figur 3b eine schematische Draufsicht einer weiteren Variante des dritten Ausführungsbeispiels nach Figur 3;

Figur 4 eine schematische Perspektivansicht des erfindungsgemäßen Platzteilers mit der erfindungsgemäßen Armeinrichtung in einer Parkposition ;

Figur 5 die Perspektivansicht nach Figur 4 mit der erfindungsgemäßen Armeinrichtung in einer Arbeitsposition ;

Figur 6 eine Perspektivansicht einer Variante des erfindungsge- mäßen Platzteilers mit der erfindungsgemäßen Armeinrichtung in einer Arbeitsposition ;

Figur 7 eine vergrößerte Ansicht der erfindungsgemäßen Armeinrichtung nach Figur 6 in einer Parkposition ;

Figur 8 eine perspektivische Teilansicht der erfindungsgemäßen

Armeinrichtung nach Figur 6;

Figur 9 eine perspektivische Teilansicht von Funktionsbauteilen der erfindungsgemäßen Armeinrichtung nach Figur 8;

Figur 1 0 eine Schnittansicht eines Arms der erfindungsgemäßen

Armeinrichtung in einer x-y-Ebene aus Figur 8; Figur 1 1 eine schematische Schnittansicht jeweils längs der Linien

Xl-Xl aus Figur 1 0;

Figur 1 1 a eine schematische Ansicht eines Befestigungsabschnitts eines Übertragungselementes;

Figur 1 2 eine schematische, perspektivische Darstellung eines An- triebs-/Abtriebsrads mit einem Übertragungselement; Figur 1 3 eine schematische, perspektivische Explosionsdarstellung von Funktionsbauteilen der erfindungsgemäßen Armeinrichtung nach Figur 8; Figur 14 eine Schnittansicht eines Haltergelenks; und

Figur 1 5 eine Schnittansicht einer eingebauten Andruckrolle.

In den Figuren sind gleiche bzw. ähnliche Funktionselemente mit gleichen Bezugszeichen versehen. In einigen Figuren ist eine Vertikalrichtung z angegeben, wobei Koordinaten x, y für verschiedene Eben vorgesehen sind.

Ortsangaben wie z.B. „oben", „unten", „links", „rechts" usw. beziehen sich auf die Darstellungen der jeweiligen Figur.

Figur 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Melkstandanordnung 1 mit erfindungsgemäßen Platzteilern 4 mit erfindungsgemäßen Armeinrichtungen 6. In Figur 1 a ist eine schematische Draufsicht auf Melkstände nach Figur 1 dargestellt.

Die Melkstandanordnung 1 ist nach Art eines so genannten Außenmelker-Karussells aufgebaut. Dabei stehen die zu melkenden Tiere mit ihrem Kopf zu einer Mitte, d.h. einem Drehpunkt 2, ausgerichtet. Das Karussell ist hier um den Drehpunkt 2 im Uhrzeigersinn drehbar. In diesem Beispiel sind sechsunddreißig Melkstände 3 am Um- fang des Karussells angeordnet und durch Platzteiler 4 getrennt. Die Platzteiler 4 werden auch z.B. als Seitengitter bezeichnet und sind annähernd parallel zur Längsachse eines zu melkenden Tieres ausgerichtet. Die Melkstandanordnung 1 wird zum maschinellen Melken von milchgebenden Tieren, z.B. Kühe, mittels Melkzeugen 5 verwendet. Für jeden Melkstand 3 ist jeweils ein Melkzeug 5 vorgesehen, welches über eine Armeinrichtung 6 aus einer Parkposition in eine Arbeitsposition unter das Euter eines zu melkenden Tieres, z.B. einer Kuh, in einem Melkstand 3 verstellbar ist. Jedes Melkzeug 5 ist innerhalb eines Platzteilers 4 angeordnet. Die Positionen werden unten noch näher erläutert. Ein Melkstand 3 weist im Allgemeinen zwei Längsseiten und zwei Schmalseiten auf. Die Längsseiten und die Schmalseiten können (z.T.) rechtwinklig zueinander angeordnet sein (siehe z.B. Figuren 2, 2a, 3) oder in Winkeln ungleich 90° (siehe z.B. Fi- gur 1 a). Das zu melkende Tier T steht zwischen den Längsseiten, sein Kopf weist zu der Schmalseite, die Kopfseite KS genannt wird, wobei die andere Schmalseite dem Hinterteil des zu melkende Tieres T zugeordnet ist und als Hinterteilseite HS bezeichnet wird. Der Platzteiler 4 ist an mindestens einer der Längsseiten angeordnet und bildet eine seitliche Abgrenzung des Melkstandes 3.

Bei einer Melkstandanordnung 1 '; 1 " mit nebeneinander angeordneten rechtwinkligen Melkständen 3, die jeweils parallele Längsseiten aufweisen, wie es z.B. bei einer Side-By-Side-Anordnung der Fall ist (siehe Figuren 2, 2a, 3) ist der Platzteiler 4 parallel zu einer gedachten Längsachse des zu melkenden Tieres T angeordnet. Dabei wird vereinfacht angenommen, dass das zu melkende Tier T mit seiner gedachten Längsachse während des Melkvorgangs in einem Idealzustand still steht. Im Falle einer Melkstandanordnung 1 mit kreisförmig angeordneten Melkständen wie bei einem Melkkarussell sind die Längsseiten der Melkstände 3 nicht parallel. In diesem Fall sind die Längsseiten Abschnitte von Radien eines Kreises des Melkkarussells und schneiden sich in gedachter Verlängerung im Mittelpunkt dieses Kreises bzw. im Drehpunkt 2 des Melkkarussells, wobei sie einen Mittel punktswinkel bilden. Die gedachte Längsachse des zu melkenden Tiers verläuft im Idealfall auch durch den Drehpunkt und halbiert den Mittel punktswinkel. Dieser Fall ist im weiteren Verlauf hier mit dem Begriff „annähernd parallel" abgekürzt.

Das Karussell in Figur 1 kann von den Tieren über einen Zugang 7 betreten und über einen Ausgang 8 wieder verlassen werden. Nachdem ein Tier einen Melkstand 3 betreten hat, ist es wichtig, dass das Tier eine vordefinierte Position einnimmt. Dies wird erreicht, indem die Platzteiler 4 einen eingegrenzten Melkstand 3 bilden. So werden die Längsseiten der Melkstände 3 durch die Platzteiler 4 gebildet. Die Melkstände 3 weisen jeweils die Schmalseiten KS und HS auf, die jeweils zwischen den vorderen und hinteren Enden der Längsseiten angeordnet sind. Die Platzteiler 4 beinhalten trotz ihrer kompakten Abmessungen alle Komponenten zum Predippen, Zitzenreinigen, Ansetzen des Melkzeugs 5, Melken, Abnehmen des Melkzeugs 5, Postdippen. Jeder Platzteiler 4 kann in drei Abschnitte in seiner Längsachse aufgeteilt werden, nämlich in einen Hinterteilabschnitt 4f, einen Mittelabschnitt 4g und ei- nen Kopfabschnitt 4h. Diese Abschnitte 4f, 4g, 4h sind so im Wesentlichen den Abschnitten des zu melkenden Tieres T zugeordnet. Wenn das Tier T in dem Melkstand 3 steht, wird bevorzugt innerhalb eines Kreisabschnitts, der hier als Ansetzbereich α bezeichnet ist, das Melkzeug 5 aus der Parkposition in dem Platzteiler 4 in die Arbeitsposition von der Seite des Tieres zwischen seinen Vorderbeinen und Hinterbeinen unter den Euter des Tieres verstellt und an diesen mit Hilfe einer Positionssensors 13 (siehe z.B. Figur 4, 5) angesetzt. Ein An- setzen kann aber prinzipiell an jeder Position des Karussells erfolgen, z.B. wenn ein Melkzeug 5 wieder abgefallen ist. In dem ersten Ausführungsbeispiel ist an jedem Platzteiler 4 eine Antriebseinheit 9, die unten noch weiter erläutert wird, angeordnet, welche mit der Armeinrichtung 6 in Verbindung steht. Nach abgeschlossenem Melkvorgang wird das Melkzeug 5 von dem zu melkenden Tier mittels Armeinrichtung 6 und Antriebseinheit 9 wieder abgenommen oder fällt von selbst in eine Warteposition bzw. Melkendeposition und wird danach in die Parkposition verstellt.

Alle Melkstände 3 sind am Außenumfang der Melkstandanordnung 1 von einem Melker frei zugänglich, so dass er jederzeit bei einem Melkvorgang eingreifen kann. Die- ser Arbeitsbereich ist daher von zusätzlichen Vorrichtungen freigehalten. Eine Gefährdung des Melkers ist minimiert. Das Melkkarussell kann ständig in Drehbewegung verbleiben ; selbst der Innenbereich einer/eines solchen Melkanordnung/Melksystems ist für eine Überwachungsperson jederzeit ohne Gefahr für diese Person zugänglich.

Die Armeinrichtung 6 weist einen Arm 10 und einen Halter 1 1 auf und hat die Funktion, das Melkzeug 5 gewichtsneutral zu tragen und so leichtgängig zu sein, dass sie den Bewegungen des zu melkenden Tieres folgt. Die Armeinrichtung 6 wird unten noch näher ausführlich beschrieben.

In Figur 2 und 2a sind schematische Ansichten eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Melkstandanordnung 1 ' mit den erfindungsgemäßen Platzteilern 4 dargestellt. Figur 2 zeigt eine Vorderansicht und Figur 2a stellt eine Drauf- sieht dar. Hier sind die Melkstände 3 nebeneinander angeordnet und auch durch Platzteiler 4 getrennt. In den Melkständen 3 befinden sich zu melkende Tiere T, welche hier Kühe sind. Auf jedem Platzteiler 4 ist eine Antriebseinheit 9 für jeweils eine Armeinrichtung 6 mit dem Melkzeug 5 angeordnet. In Figur 2b ist eine schematische Draufsicht einer Variante des zweiten Ausführungsbeispiels nach Figur 2-2a gezeigt. Diese Variante wird auch als Durchtreiber- Melkstandanordnung 1 ' bezeichnet. Die Melkstände 3 sind durch die Platzteiler 4 seitlich getrennt. An den schmalen Rückseiten und Vorderseiten der Melkstände 3 sind jeweils Tore 3a, 3b angeordnet, wobei die Tore 3a an den Rückseiten geöffnet sind, um einen Einlass für ein Tier T in den Melkstand 3 zu bilden (zweiter Melkstand 3 von links in Figur 2b). Das Tier T kann an der Vorderseite nicht heraustreten, da diese durch die Tore 3b verschlossen sind. Befindet sich ein Tier T vollständig im Melkstand 3, so werden die Tore 3a der Rückseite verschlossen (Erster und dritter Melkstand 3 von links in Figur 2b). Ist der Melkvorgang beendet, öffnen sich die Tore 3b der Vorderseite, und die Tiere T können den Melkstand 3 wieder verlassen, wie bei dem vierten Melkstand 3 von links in der Figur 2b dargestellt ist.

Figur 3 zeigt eine schematische Draufsicht eines dritten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Melkstandanordnung 1 " mit den erfindungsgemäßen Platzteilern 4. In diesem dritten Ausführungsbeispiel sind die Platzteiler 4 in einem U-förmigen Laufgang verschwenkbar angeordnet, wobei sie zunächst einen Gang bilden, indem sie in einer Linie verschwenkt sind und die Tiere T leiten. Im Folgenden wird der in Figur 3 rechte Laufgang beschrieben. Dies betrifft auch den linken Laufgang in spiegelbildlicher Weise. Sobald das erste Tier am Ende des U-förmigen Laufgangs angekommen ist, verschwenkt der erste Platzteiler 4 am Ende so, dass ein Melkstand 3 gebildet wird. Das Verschwenken kann entweder gesteuert über einen Drehaktuator oder automatisch durch die Bewegung des Tieres T erfolgen. Diese Vorgänge laufen ab, bis alle Tiere in der Melkstandanordnung 1 " platziert sind. Auch hier ist auf jedem Platzteiler 4 eine Antriebseinheit 9 für jeweils eine Armeinrichtung 6 mit dem Melkzeug 5 angeordnet. Auch ein Andocken (was weiter unten noch im Detail erläutert wird) von Antriebseinheiten 9', die über eine oben oder unten liegende Schiene verfahren werden, ist hier möglich.

Es sind hier zwei U-förmige Laufgänge spiegelbildlich angeordnet, welche durch eine so genannte Grube G getrennt sind. Die Grube G ist der Aufenthaltsbereich eines Melkers, der von hier beidseitig das Melkgeschehen überwachen und helfend eingreifen kann, ohne durch die Bewegung der Armeinrichtungen 6 behindert zu werden.

Eine Art Fischgrätenaufbau ist natürlich auch möglich, wobei die Melkstände 3 durch die Platzteiler 4 getrennt sind. Dies zeigt Figur 3a in einer schematischen Draufsicht einer Variante des dritten Ausführungsbeispiels nach Figur 3. In Figur 3 sind die Melkstände 3 durch die Platzteiler 4 gebildet, welche zuvor so gegeneinander geklappt sind, dass ein Gang als Einlauf gebildet ist, wobei die gegeneinander geklappten Platzteiler 4 eine durchgehende Begrenzung dieses Einlaufs bilden. Erreicht das erste Tier T das Ende der Melkstandanordnung, das durch eine nicht näher bezeichnete Begrenzung gebildet ist, die in Figur 3 rechtwinklig und in Figur 3a in einem Winkel, z.B. 45°, zur Längsachse des Einlaufs steht, so wird der erste Platzteiler 4 im Uhrzeigersinn verdreht, bis er parallel zu dieser Begrenzung verläuft und mit ihr den ersten Melkstand 3 bildet. Auf diese Weise werden alle Melkstände durch die ent- sprechende Verschwenkung der Platzteiler 4 nacheinander gebildet. Durch die Schrägstellung der Tiere T, d.h. ihre gedachten Längsachsen verlaufen in dem Winkel zur Längsachse des Einlaufs, sind die hinteren Bereiche der Tiere T für einen Zugriff eines Melkers M von der Seite her frei. In Figur 3a ist diese jeweils die linke Seite eines Tiers T.

Es ist bei den Melkstandanordnungen 1 ' nach Figur 3 und 3a auch möglich, dass die Platzteiler 4 nicht gegeneinander geklappt sind, sondern in ihren Längsachsen verschiebbar angeordnet sind. Für eine ausführliche Beschreibung wird auf die Schrift WO 201 3/135248 A1 verwiesen. Die Platzteiler 4 sind zuvor außerhalb des Bereichs der Tiere T schon in der parallelen Anordnung zu der Begrenzung (rechtwinklig oder schräg) aufgestellt. Sobald sich das erste Tier T mit seiner gedachten Längsachse neben der Begrenzung aufgestellt hat, wird der erste Platzteiler 4 in Richtung seiner Längsachse so in den Bereich der Tiere T hineingeschoben, dass er auf der anderen Seite des Tieres T steht und den Melkstand 3 bildet. Beim Verlassen der so gebilde- ten Melkstände 3 wird die Begrenzung geöffnet (geschwenkt oder auch in Richtung ihrer Längsachse verschoben), und das erste Tier T kann den Melkstand 3 verlassen. Dann wird die der erste Platzteiler 4 wieder in Richtung seiner Längsachse in seine Ausgangsstellung zurück geschoben, usw. In Figur 3b ist eine schematische Draufsicht einer weiteren Variante des dritten Ausführungsbeispiels nach Figur 3 dargestellt. Diese Melkstandanordnung 1 " wird auch als Tandemanordnung bezeichnet. Hier sind die Melkstände 3 hintereinander bzw. in Reihe angeordnet, wobei ihre schmalen Seiten durch die Grube G' für den Melker M beabstandet sind und jeweils Begrenzungen, z.B. Gitter, aufweisen. Die Längsseiten der Melkstände 3 werden zum Einen jeweils durch einen Platzteiler 4 und durch eine zweiteilige Begrenzung, die als Tore 3a, 3b ausgeführt sind, gebildet. Das Tor 3a des mittleren Melkstands 3 ist aufgeschwenkt, um ein Tier T in den Melkstand 3 zu lassen, wobei das Tor 3b geschlossen ist. Während des Melkvorgangs sind beide Tore 3a, 3b geschlossen. Nach dem Melken öffnet sich das zum Kopf des Tiers T weisen- de Tor 3b, und das Tier T kann den Melkstand 3 verlassen. Figur 4 stellt eine schematische Perspektivansicht des erfindungsgemäßen Platzteilers 4 mit der erfindungsgemäßen Armeinrichtung 6 in der Parkposition dar. Figur 5 zeigt eine schematische Perspektivansicht des erfindungsgemäßen Platzteilers 4 mit der erfindungsgemäßen Armeinrichtung 6 in einer Arbeitsposition. Der Platzteiler 4 ist hier als ein Gehäuse ausgebildet, in welchem die gesamte Aktorik für die Armeinrichtung 6 und das Melkzeug 5, sowie Steuerelemente und Antriebseinheiten angeordnet sind. Der Platzteiler 4 ist so eine komplette Einheit, die an gegebener Stelle vormontierbar und komplett austauschbar oder nachrüstbar ist. Der Platzteiler 4 ist hier als eine Rohrkonstruktion mit einem vorderen Pfosten 4a, der leicht geneigt ist, und einem hinteren Pfosten 4b. Die Pfosten 4a, 4b sind über eine horizontal verlaufende Horizontalstange 4c verbunden. Etwa ab halber Höhe sind die Pfosten 4a, 4b von einer Verkleidung 4d umhüllt, die sich etwa bis zu den Füßen der Pfosten 4a, 4b erstreckt. Die Pfosten 4a, 4b und die Horizontalstange 4c können auch einstückig aus gebogenem Rohr hergestellt sein. In der Verkleidung 4d ist in der vorderen Hälfte eine Öffnung 4e eingebracht, wodurch sich eine Aufnahme innerhalb des Platzteilers 4 in der Verkleidung 4d ergibt, die auch zu den Seiten hin so ausgebaucht sein kann (siehe z.B. Fig. 7), dass sie das in ihr geparkte Melkzeug 5 aufnimmt und umgibt. Auf der Seite der Öffnung 4e kann eine zusätzliche, nicht gezeigte Schutzabdeckung zum Schutz des Melkzeugs 5 angebracht sein. Diese Schutzabdeckung kann bei Aktivierung des Melkzeugs 5 z.B. in Richtung des Platzteilers 4 verschoben werden, um die Öffnung 4e freizugeben. In einer weiteren Ausführung kann die Schutzabdeckung auch am Melkzeug 5 angebracht sein. So verbleibt die Schutzabdeckung fest am Melkzeug 5 und verfährt auch mit diesem. Sie kann auch in der Arbeitsposition verkleinert werden, z.B. durch automatisches Zusammenklappen oder -schieben.

Das Melkzeug 5 weist in diesem Ausführungsbeispiel vier Zitzenbecher 5a auf und ist mit einem Melkzeugträger 5b an dem Halter 1 1 der Armeinrichtung 6 angebracht. Jeder der vier Zitzenbecher 5a kann unabhängig von den anderen eine unterschiedliche Stellung einnehmen und automatisch fixiert oder frei beweglich geschaltet werden. Somit können die Zitzenbecher 5a im angesetzten Zustand individuelle Positionen einnehmen, da die Zitzenbecher 5a einzeln angesetzt werden. Außerdem ist eine nicht dargestellte individuelle Zitzenbechervorpositionierung denkbar, mit der dann mehrere Zitzenbecher gleichzeitig ansetzbar sind. Das Melkzeug 5 ist außerdem mit einem Positionssensor 1 3 versehen, welcher hier als ein dreidimensionaler optischer Sensor ausgebildet ist. Mit dem Positionssensor 1 3 wird das Melkzeug 5 mittels der Armeinrichtung 6 und einer Antriebseinheit 9 aus der Parkposition in die Arbeitsposition nach Figur 5 verstellt. Die Armeinrichtung 6 ist zusammen mit dem Melkzeug 5 scherenförmig in einer jeweiligen x-y-Ebene zusammenklappbar, wodurch die Breite des Melkzeugs 5 im unteren eingeklappten Bereich in der Parkposition, wenn das Melkzeug 5 z.B. in einer so genannten Clean(ing)-in-Place- (CI P-) Position steht, nicht wesentlich überschritten wird. In der Clean(ing)-in-Place- (CI P-) Position werden die Zitzenbecher 5a ge- reinigt. Weiteres kann hierzu der Schrift WO 2013/1 35842 A1 entnommen werden.

In der Arbeitsposition kann das Melkzeug 5 verschiedene Stellungen einnehmen. Eine Ansetzstellung dient z.B. dazu, die Zitzenbecher 5a so zu positionieren, dass sie jeweils an eine entsprechende Zitze eines zu melkenden Tieres angehängt wer- den können. Während des Melkvorgangs unterstützt die Armeinrichtung 6 das Melkzeug 5 derart, dass das Gewicht des Melkzeugs 5 den Melkvorgang nicht beeinträchtigt. Nach einer vollendeten Melkung werden die Zitzenbecher 5a wieder vom Euter des gemolkenen Tieres gelöst. Die Antriebseinheit 9 dient zur Erzeugung von Drehbewegungen bzw. Schwenkbewegungen, welche in geeigneter Weise auf die Armeinrichtung 6 übertragen werden. Eine solche Drehbewegungs- bzw. Drehmomentenübertragung von Motoren bzw. Antrieben der Antriebseinheit 9 erfolgt z.B. über Getriebe mittels Zahnrädern oder/und Stangen, Zugmittel etc.

Eine Steuerung der Bewegungsvorgänge der Armeinrichtung 6 und des Melkzeugs 5 erfolgt mittels einer Steuereinrichtung, die hier nicht gezeigt ist. Die Steuereinrichtung ist mit dem Positionssensor 1 3 und der Antriebseinheit 9 verbunden. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Antriebseinheit 9 auf einem oberen Ende einer Armantriebs- welle 1 2 angebracht. Die Armantriebswelle 1 2 und mit ihr die Antriebseinheit 9 und die Armeinrichtung 6 mit dem Melkzeug 5 sind in einer Lagereinheit 1 7 auf der Horizontalstange 4c des Platzteilers 4 befestigt und rotatorisch wie auch vertikal (in z- Richtung) verstellbar geführt. Die Armantriebswelle 1 2 ist mit ihrem unteren Ende mit einem Ende des Arms 1 0 der Armeinrichtung 6 fest verbunden. An ihrem oberen En- de ist die Armwelle 1 2 mit einem Antrieb der Antriebseinheit 9 gekoppelt. In der als Hohlwelle ausgebildeten Armwelle 1 2 ist eine weitere Welle zum Antrieb des Halters 1 1 angeordnet, die von einem weiteren Antrieb der Antriebseinheit 9 antreibbar ist. Dies wird unten noch ausführlich erläutert. Die Armantriebswelle 1 2 und die mit ihr verbundene Armeinrichtung 6 mit Melkzeug 5 sind durch einen Vertikalantrieb 1 6 (siehe Figur 6), z.B. ein Pneumatikzylinder, in Vertikal richtung z verstellbar. Eine Verstellung des Melkzeugs 5 aus der Parkposition in die Arbeitsposition bzw. andere Positionen erfolgt durch kombinierte Bewegungsabläufe zum Einen in der Vertikal- richtung z als auch in einer jeweiligen x-y-Ebene.

Die Antriebe der Antriebseinheit 9 können in unterschiedlicher Ausführung realisiert sein, wie beispielsweise Servomotoren mit entsprechenden Getrieben, aber auch Direktantriebsmotoren sind möglich. Außerdem sind sie z.B. als so genannte Torque- Motoren ausgebildet, wodurch eine gewisse Elastizität der Armeinrichtung 6 und des Melkzeugs 5 erreicht wird. Beispielsweise können Tritte des zu melkenden Tieres abgefedert werden.

Sowohl der Arm 1 0 als auch der Halter 1 1 sind auf diese Weise unabhängig vonei- nander gezielt antreibbar.

Die Antriebseinheit 9 ist hier im oberen Bereich des Platzteilers 4 oberhalb eines zu melkenden Tieres außerhalb dessen Reichweite angeordnet. Das hat einerseits den Vorteil, dass die Antriebseinheit 9 im nicht trittgefährdeten Bereich liegt. Außerdem ist der obere Bereich über dem Tier besser vor Feuchtigkeit und den damit verbundenen Schäden geschützt. Weiterhin ist auch damit die besonders schmale Bauform des Platzteilers 4 möglich. Die Armeinrichtung 6 mit dem Melkzeug 5 ist im unteren Bereich des Platzteilers 4 so angeordnet, dass ein notwendiges Verschwenken der Armeinrichtung 6 mit dem Melkzeug 5 unterhalb des Bauches eines zu melkenden Tieres von der Seite her stattfinden kann. Dabei können auch die Beine des zu melkenden Tieres nicht getroffen werden.

In der Parkposition des Melkzeugs 5 und der Armeinrichtung 6 innerhalb der Verkleidung 4d des Platzteilers 4 kann das Melkzeug 5 unter eine Reinigungseinrichtung bewegt werden, welche in der Schrift WO 201 3/135842 A1 beschrieben ist. Auf diese Schrift wird auch hinsichtlich einer Beschreibung eines Melkstarts verwiesen.

In Figur 6 ist eine Perspektivansicht einer Variante des erfindungsgemäßen Platzteilers 4 mit der erfindungsgemäßen Armeinrichtung 6 in einer Arbeitsposition gezeigt. Figur 7 zeigt dazu eine vergrößerte Ansicht der erfindungsgemäßen Armeinrichtung 6 nach Figur 6 auch in einer Arbeitsposition. Figur 8 stellt eine perspektivische Teilansicht der erfindungsgemäßen Armeinrichtung 6 nach Figur 6 dar. In dieser Variante umfasst die Verkleidung 4d des Platzteilers 4 zwei selbsttragende Halbschalen. Dabei sind diese Halbschalen in Abschnitte 4f, 4g und 4h aufgeteilt. Die Zuordnung der Abschnitte 4f, 4g und 4h zu der Seite eines zu melkenden Tieres T ist bereits oben im Zusammenhang mit Figur 1 a erläutert worden. Der Abschnitt 4f ist dem Hinterteil eines zu melkenden Tieres T zugeordnet und wird als Hinterteilabschnitt 4f benannt. Er enthält einen Aufnahmeraum für eine nicht weiter beschriebene Serviceeinheit. Für weitere Angaben dazu wird auf die WO 2013/135842 A1 verwiesen. An den Hinterteilabschnitt 4f schließt sich ein Mittelabschnitt 4g an, welcher die Aufnahme 4e für das Melkzeug 5 mit der Armeinrichtung 6 und die zugehörigen Antriebe der Antriebseinheit 9 aufweist. Der Mittelabschnitt 4g ist der Mitte des zu melkenden Tieres T zugeordnet. Die Antriebseinheit 9 wird unten noch im Detail erläutert. Der Kopfabschnitt 4h ist dem Kopf des zu melkenden Tieres T zugeordnet und ist mit dem Pfosten 4a verbunden, welcher an seiner Oberseite in einem Radius nach hinten gebogen ist und in die Horizontalstange 4c, die hier nach hinten unten geneigt ist, übergeht. Die Horizontalstange 4c erstreckt sich bis zu einer vorderen Stirnseite des Mittelabschnitts 4g, die sich hier nach oben erstreckt und mit der Horizontalstange 4c verbunden ist. Die Neigung der Horizontalstange 4c nach hinten setzt sich in einer Neigung der Oberseite des Hinterteilabschnitts 4f fort.

Die Antriebseinheit 9 weist einen Armantrieb 14 zur Verschwenkung des Arms 10, einen Halterantrieb 15 zur Verschwenkung des Halters 1 1 mit dem Melkzeug 5 und einen Vertikalantrieb 1 6 zur Verstellung der Armeinrichtung 6 in Vertikalrichtung z auf. Der Armantrieb 14 und der Halterantrieb 15 sind in einem in Vertikalrichtung z verstellbaren Rahmen 90 angebracht, welcher durch den Vertikalantrieb 1 6 verstellt werden kann. Der Rahmen 90 ist an beiden Längsseiten mit Vertikalführungslagern 91 , 91 a jeweils an einem Vertikalführungselement 92, 92a, z.B. einer geeigneten Profilleiste, in Vertikalrichtung z verschiebbar geführt. Die Vertikalführungslager 91 , 91 a und die Vertikalführungselemente 92, 92a sind nicht näher beschrieben, aber in der Figur 7 eindeutig erkennbar.

Dabei sind der Armantrieb 14 und der Halterantrieb 15 nebeneinander auf einem Tragelement 90a in dem Rahmen 90 befestigt. Der Halterantrieb 15 ist hier auf einem ersten Lager 17a der Lagereinheit 17 angebracht, wobei ein zweites Lager 17b der Lagereinheit 17 darunter auf einem weiteren Tragelement 90b des Rahmens 90 angebracht ist. Die Tragelemente 90a und 90b verlaufen in Längsrichtung des Platzteilers 4 und sind ein einem Abstand in Vertikalrichtung z parallel zueinander angeordnet. In dieser Ausführung ist das zweite Tragelement 90b ein Teil des Rahmens 90. Die Armantriebswelle 1 2 ist in dem ersten Lager 1 7a und dem zweiten Lager 1 7b der Lagereinheit 17 um die Vertikalrichtung z drehbar gelagert und erstreckt sich in Vertikalrichtung z. Unterhalb des oberen Tragelementes 90a ist die Armantriebswelle 12 durch ein Übertragungselement 20 mit einem Abtrieb des Armantriebs 14 gekoppelt, was unten noch ausführlich beschrieben wird. Das untere Ende der Armantriebswelle 12 ist mit einem Ende des Arms 1 0 verbunden. Auch dies wird unten näher erläutert. Der Armantrieb 14 ist in Längsrichtung des Tragelementes 90a durch eine nicht näher bezeichnete Spanneinrichtung zur Spannung des Übertragungselementes 20 einstellbar. Innerhalb der als Hohlwelle ausgebildeten Armantriebswelle 12 ist eine Halterantriebswelle 1 8 (siehe auch Figur 8) um die Vertikalrichtung z drehbar angeordnet, wobei die Halterantriebswelle 1 8 unabhängig von der Armantriebswelle 12 verdrehbar ist. Die Halterantriebswelle 1 8 ist oberhalb des ersten Lagers 1 7a mit einem Abtrieb des Halterantriebs 1 5 gekoppelt.

Der Arm 1 0 wird unten noch im Detail beschrieben. Er erstreckt in der in Figur 7 gezeigten Parkposition von seinem in der Figur rechts befindlichen Ende, das als Armgelenk 1 2b bezeichnet und mit dem unteren Ende der Armantriebswelle 1 2 verbunden ist, in einer x-y-Ebene nach links (im Falle des Melkstands 3 zu dessen Kopfsei- te KS (Figur 1 a)). Das linke Ende des Arms 10 wird als Haltergelenk 1 1 a bezeichnet, um welches der Halter 1 1 mit dem Melkzeug 5 um die Vertikalrichtung z verschwenkbar ist. An beiden Enden des Arms 1 0 ist jeweils ein Montageöffnungsdeckel 28a vorgesehen, der unten noch beschrieben wird und von denen hier nur derjenige an dem rechten Ende des Arms 1 0 zu sehen ist.

Die Antriebe 14 und 15 sind in Figur 8 der Übersichtlichkeit halber nicht gezeigt, sie sind aber im Zusammenhang mit den Figuren 6 und 7 leicht vorstellbar.

Die Armantriebswelle 1 2 und die Halterantriebswelle 1 8 sind beide konzentrisch zu einer Armachse 12f angeordnet, welche hier in Vertikalrichtung z verläuft. Das obere Ende der Armantriebswelle 1 2 ist in dem ersten Lager 1 7a verdrehbar gelagert, was in Figur 8 gut zu erkennen ist. Ein oberes Ende der Halterantriebswelle 1 8 ist als Antriebsende 1 8a bezeichnet und mit einer nicht näher erläuterten Halterkupplung 1 8c versehen, an welche der Abtrieb des Halterantriebs 1 5 verdrehfest ankoppelbar ist (siehe Figur 7).

Die Kopplung des Übertragungselementes 20 mit der Armantriebswelle 1 2 erfolgt über ein Armantriebsrad 1 2a, das auf der Armantriebswelle 1 2 drehfest aufgebracht ist. Weiterhin ist das Übertragungselement 20 mit dem Abtrieb des Armantriebs 14 über ein Armabtriebsrad 14a gekoppelt. Das Armabtriebsrad 14a ist um eine Armabtriebsachse 14b verdrehbar, welche parallel zu der Armachse 1 2f in Vertikalrichtung z verläuft.

Das Übertragungselement 20 ist hier ein Zugmittel aus einem Metallband. Es ist mit dem Armabtriebsrad 14a und dem Armantriebsrad 1 2a jeweils durch einen Befestigungseineinrichtung 21 gekoppelt. Die Befestigungseinrichtung 21 wird unten noch näher erläutert. Das Übertragungselement 20 umschlingt jeweils das Armabtriebsrad 14a und das Armantriebsrad 1 2a in einem Umschlingungswinkel von 1 80° und weist eine Breite, d.h. eine Ausdehnung in Vertikalrichtung z auf. Diese Breite entspricht in etwa einem Außendurchmesser des Armabtriebsrads 14a.

Die Armantriebswelle 1 2 ist etwa in ihrer Mitte in dem zweiten Lager 1 7b gelagert und erstreckt sich weiter nach unten durch eine Hülse 1 2e in eine Art Ring, welcher eine Armbefestigung 1 2e bildet, die mit dem rechten Ende des Arms 1 0 fest verbunden ist. Das untere Ende der Armantriebswelle 1 2 ist in der Armbefestigung 1 2e auf- genommen und hier über vier Befestigungselemente 12d am Umfang befestigt. Auf diese Weise ist der Arm 1 0 mittels der Armantriebswelle 1 2 um die Armachse 1 2f verschwenkbar.

Der Arm 10 weist eine Art Bananengestalt auf. Er umfasst ein Gehäuse 1 0a, das an der Unterseite durch einen Deckel oder ein Gehäuseunterteil 1 0b verschlossen ist. An dem linken Ende des Arms 1 0 ist das Haltergelenk 1 1 a angeordnet, das unten noch im Zusammenhang mit Figur 8 beschrieben wird, angeordnet. Das Haltergelenk 1 1 a ist von unten mit einer Halteplatte 26 verschlossen, durch welche sich eine Halterwelle 27 nach unten heraus erstreckt, die mit dem Halter 1 1 verbindbar ist.

An dem rechten Ende des Arms 1 0, welches das Armgelenk 1 2b bildet, befindet sich in der Wand des Gehäuses 10a eine Art Langloch, das eine Montageöffnung 1 0c (am besten in Figur 1 3 zu erkennen) bildet und sich in Vertikalrichtung z erstreckt. Diese Montageöffnung 1 0c ist hier von dem Montageöffnungsdeckel 28a einer Abdeckung 28 verschlossen. Die Abdeckung 28 verschließt das Armgelenk 1 2b von unten her. Eine solche Montageöffnung 1 0c ist auch an dem anderen Ende des Arms 1 0 im Bereich des Haltergelenks 1 1 a vorgesehen. Die Funktion der Montageöffnung 1 0c wird unten noch erläutert.

An der Oberseite des Gehäuses 1 0a des Arms 1 0 sind ein Befestigungselement 23a und ein Stellelement 24a vorgesehen, welche aus dem Gehäuse 1 0a herausragen bzw. durch die Wand des Gehäuses 10a an der Oberseite erreichbar sind. Ihre Funk- tion wird im Zusammenhang mit Figur 9 beschrieben.

Figur 9 zeigt eine perspektivische Teilansicht von Funktionsbauteilen der erfindungsgemäßen Armeinrichtung 6 nach Figur 8. Figur 1 0 zeigt eine Schnittansicht des Arms 1 0 der erfindungsgemäßen Armeinrichtung 6 in einer x-y-Ebene aus Figur 8.

Das Übertragungselement 20 mit dem Armabtriebsrad 14a ist hier entfernt. Außerdem ist der Arm 1 0 mit seinem Gehäuse 1 0a nicht dargestellt, wodurch die Funktionselemente innerhalb des Arms 10 erkennbar sind. Aus dem unteren Ende der Armantriebswelle 1 2 steht ein unteres Ende der Halterantriebswelle 1 8 (Abtriebsende 1 8b in Figur 1 3) hervor, auf welchem ein

Halterabtriebsrad 1 9 drehfest aufgebracht ist. Ein weiteres Übertragungselement 20', das ebenfalls wie das Übertragungselement 20 ein Zugmittel aus einem Metallband ist, umschlingt das Halterabtriebsrad 1 9 in einem Winkel von ca. 1 80° und ist über eine Befestigungseinrichtung 21 ' mit diesem Halterabtriebsrad 19 fest verbunden.

Das Übertragungselement 20' steht in seinem weiteren Verlauf innerhalb des hier nicht gezeigten Gehäuses 1 0a des Arms 1 0 an dessen Form angepasst mit einer Führungsrolle 23 und einer Andruckrolle 24 in Kontakt und umschlingt an der linken Seite, welche dem Haltergelenk 1 1 a des Arms 1 0 entspricht, ein Halterantriebsrad 25 in einem Umschlingungswinkel von mehr als 1 80°. Das Übertragungselement 20' ist an dem Halterantriebsrad 25 ebenfalls mit einer Befestigungseinrichtung 21 ' wie an dem Halterabtriebsrad 1 9 befestigt. Das Halterantriebsrad 25 ist mit der Halterwelle 27 drehfest gekoppelt und mit diesem um eine Halterachse 1 1 b verdrehbar bzw. verschwenkbar. Das Halterantriebsrad 25 ist mit der Halterwelle 27 in einer nicht gezeigten Lagerung drehbar gelagert und mit der Halteplatte 26 verbunden. Außerdem ist eine Art Deckel 25a auf dem Halterantriebsrad 25 vorgesehen, welcher eine weitere Lagerung für die Halterwelle 27 bildet.

Die Führungsrolle 23 ist über das Befestigungselement 23a mit nicht gezeigter Lage- rung auf einer Platte 23b befestigt, von der Unterseite des Gehäuses 1 0a in den Arm 1 0 einsetzbar und von der Oberseite her erreichbar, z.B. befestigbar. In ähnlicher Weise ist die Andruckrolle 24 einbaubar, wobei das Stellelement 24a exzentrisch ausgebildet ist, um eine Möglichkeit für eine Vorspannung des Übertragungselementes 20' durch Verdrehen des Stellelementes 24a zu bilden.

In Figur 9 ist deutlich zu erkennen, dass das Armantriebsrad 1 2a, die Führungsrolle 23 und die Andruckrolle 24 Öffnungen 22 aufweisen, die einerseits der Gewichtsersparnis dienen und andererseits eine Verschmutzung des jeweiligen Übertragungselementes 20, 20' verhindern. Eventueller Schmutz wird durch die Öffnungen 22 zur Innenseite des jeweiligen Rades bzw. der jeweiligen Rolle hin und somit nach außen befördert.

Aufgrund der Befestigung der Übertragungselemente 20, 20' mittels der Befestigungseinrichtungen 21 , 21 ' an den zugehörigen Rädern 14a, 1 2a, 1 9, 25 ist eine Verschwenkung um einen Schwenkwinkel ß von maximal 180° möglich, wobei gleichzeitig dadurch ein Anschlag gebildet ist. Der Schwenkwinkel ß liegt beispielsweise im Bereich von 1 60°...1 65°.

In Figur 1 0 ist die Anordnung des Übertragungselementes 20' mit den Rädern 1 9 und 25 sowie den Rollen 23 und 24 in einer Schnittansicht in einer x-y-Ebene dargestellt. Zudem sind die Montageöffnungen 1 0c an den Enden des Gehäuses 1 0a des Arms 1 0 mit den Montageöffnungsdeckeln 28a zu erkennen. Die Führungsrolle 23 und die Andruckrolle 24 sind in Längsrichtung des Arms 10 so versetzt angeordnet, dass trotz der schmalen Ausführung des Gehäuses 1 0a genügend Raum für beide Rollen 23 und 24 einschließlich eines Raums zum Spannen des Übertragungselementes 20' vorhanden ist.

Anhand der Schnittlinien Xl-Xl ist in Figur 1 1 eine schematische Schnittansicht aus Figur 1 0 zur weiteren Erläuterung der Befestigungseinrichtungen 21 , 21 ' dargestellt. Figur 1 1 a zeigt eine schematische Ansicht eines Befestigungsabschnitts 20a, 20'a eines Übertragungselementes 20, 20'. In Figur 1 2 ist eine schematische, perspektivi- sehe Darstellung eines Antriebs-/Abtriebsrads mit einem Übertragungselement 20, 20' dargestellt.

Die Befestigungseinrichtung 21 , 21 ' umfasst Befestigungselemente 21 a, 21 'a, z.B. so genannte Passschrauben (DIN 609) mit Gewinde und Zentrierabschnitten 21 b, und mindestens einen Nutenstein 30. Die Befestigungselemente 21 a, 21 'a sind in Vertikalrichtung z parallel zu der jeweiligen Dreh-/Schwenkachse des zugehörigen Rades 12a, 14a, 1 9, 25 angeordnet und erstrecken sich radial zu dem jeweiligen Rad 12a, 14a, 1 9, 25 von außen durch einen Nutenstein 30 mit Öffnungen durch jeweilige Befestigungsöffnungen 29 von Befestigungsabschnitten 20a, 20'a der jeweiligen Über- tragungselementes 20, 20' hindurch in einen Gewindelöcher des jeweiligen Rades 12a, 14a, 1 9, 25.

Hierbei sind die Befestigungsöffnungen 29 in dem jeweiligen Befestigungsabschnitt 20a, 20'a des zugehörigen Übertragungselementes 20, 20' derart ausgebildet, dass sie in z-Richtung eine Art Langloch mit der Länge z1 bilden, wobei sie in x-Richtung bzw. Umfangsrichtung ein engtoleriertes Maß x1 aufweisen. Auf diese Weise wirken die Befestigungsöffnungen 29 in x-Richtung, d.h. in Zugrichtung, jeweils mit Zentrierabschnitten 21 b der Befestigungselemente 21 a zusammen. Dadurch ergibt sich eine spielfreie Drehmoment- bzw. Drehwinkelübertragung.

Der Nutenstein 30 ist parallel zu der Achse des jeweiligen Rades 1 2a, 14a, 1 9, 25 angeordnet. Zudem kann das jeweilige Rad 12a, 14a, 1 9, 25 eine Axialnut 31 (siehe Figur 1 2) aufweisen, deren Querschnitt (z.B. trapezförmig) mit dem Querschnitt des Nutensteins 30 korrespondiert. Unter dem Nutenstein 30 sind an einem Rad der Rä- der 1 2a, 14a, 1 9, 25 zwei Enden des jeweiligen Übertragungselementes 20, 20' mit ihren Befestigungsabschnitten 20a, 20'a befestigt, wohingegen an dem damit gekoppelten, gegenüberliegenden anderen Rad 1 2a, 14a, 1 9, 25 nur ein Befestigungsabschnitt 20a, 20'a befestigt ist. Es ist natürlich auch denkbar, dass die Befestigungsabschnitte 20a, 20'a nicht parallel zu der Achse des jeweiligen Rades 12a, 14a, 1 9, 25 ausgebildet sind, sondern z.B. schräg, wobei der Nutenstein 30 entsprechend angeordnet sein kann. Auch andere Formen der Befestigungsabschnitte 20a, 20'a sind möglich, wie z.B. Verzahnungen, auch mit gerundeten Zähnen.

In Figur 1 2 ist außerdem eine Variante der Räder 1 2a, 14a, 1 9, 25 bzw. Rollen 23, 24 dargestellt, wobei das Rad dieser Variante Umlaufnuten 22a aufweist, die in Axial- richtung angeordnet sind. Die Umlaufnuten 22a dienen wie die Öffnungen 22 dazu, dass auftretender Schmutz ins Innere der Räder 1 2a, 14a, 1 9, 25 bzw. Rollen 23, 24 abgeführt wird und dann an der unteren Stirnseite herausgedrückt wird. Auf diese Weise ist ein Schmutzauftrag zwischen den Rädern 1 2a, 14a, 1 9, 25 bzw. Rollen 23, 24 und dem jeweiligen Übertragungselement 20, 20" nahezu ausgeschlossen. Natür- lieh ist es auch möglich, dass die Räder 1 2a, 14a, 19, 25 bzw. Rollen 23, 24 weder Umlaufnuten 22a noch Öffnungen 22 aufweisen können.

Das in Figur 1 2 gezeigte Rad 1 2a, 14a, 1 9, 25 ist mit einem Profil als Achsenaufnahme ausgestattet, wodurch eine einfache drehfeste Montage möglich ist. Andere Profile sind natürlich möglich. Weiterhin weist das Rad 1 2a, 14a, 19, 25 der Variante nach Figur 1 2 Öffnungen 33 auf, welche sich parallel zur Achse des Rades 1 2a, 14a, 1 9, 25 hindurch erstrecken und einerseits zur Gewichtseinsparung wie auch andererseits zur Schmutzabführung dienen. Figur 1 3 stellt schließlich eine schematische, perspektivische Explosionsdarstellung von Funktionsbauteilen der erfindungsgemäßen Armeinrichtung 6 nach Figur 8 dar.

Der Figur 1 3 ist auch der Zusammenbau der einzelnen Funktionsbauteile zu entnehmen. So werden z.B. das Befestigungselement 23a und das Stellelement 24a von der Oberseite des Arms 1 0 eingeführt, wohingegen die zugehörigen Rollen 23, 24 von unten eingebaut werden.

Die Räder 12a, 1 9 und 25 werden jeweils mit Befestigungselementen (z.B. 1 9a, 25b) auf den jeweiligen Wellen drehfest befestigt.

Der Arm 10 kann z.B. ein Guss- oder auch ein Schweißteil sein. Auch ein geteiltes Gehäuse 1 0a ist möglich. Die Montageöffnung 1 0c ist hier deutlich zu sehen.

Die Halterwelle 27 ist mit einem Antriebsende 27a in einem Lager 27c gelagert. Ein Abtriebsende 27b geht durch ein weiteres, unteres Lager 27d hindurch, wobei das Lager 27d auf einem dafür ausgebildeten, nicht näher bezeichneten Abschnitt der Halterwelle 27 aufgebracht wird. Die Halterwelle 27 wird mit dem Lager 27c voran in dem Arm 1 0 eingesetzt, wobei sie mit einem Sicherungsring 27e in einer Bohrung des Arms 10 axial festgesetzt wird. Der Sicherungsring 27e wirkt dabei mit dem Au- ßenring des unteren Lagers 27d zusammen. Dies ist unten noch näher mit Bezug auf Figur 14 weiter erläutert. Mittels der Montageöffnungen 1 0c ist es möglich, die jeweiligen Befestigungseinrichtungen 21 ' zu erreichen.

Die Außendurchmesser der Räder 1 2a, 14a, 1 9, 25 werden so dimensioniert, dass das jeweilige Übertragungselement 20, 20' im elastischen Bereich bleibt. Mit anderen Worten, die zugehörigen minimalen Biegeradien des jeweiligen Werkstoffs der Übertragungselemente 20, 20' müssen beachtet werden.

Die Übertragungselemente 20, 20' sind flache Stahlbänder aus Federstahl, z.B. aus nicht rostendem Federstahl 1 .41 07.

Die Räder 12a, 14a, 19, 25 und Rollen 23, 24 können aus einem geeigneten Kunststoff sein, da sie keine hohen Tragkräfte übertragen, denn der Arm 1 0 ist über die Armantriebswelle 1 2 mit der Lagereinheit 1 7 gehalten, wobei das Melkzeug 5 mittels des Halters 1 1 über die Halterwelle 27 und deren Lager 27c, 27d im Arm 10 gehalten und gelagert ist.

Figur 14 zeigt eine Schnittansicht eines Haltergelenks 1 1 a in einer Vertikalebene. Das Lager 27c auf dem Antriebsende 27a der Halterwelle ist in einer entsprechenden Aufnahme 1 0d aufgenommen. Der Sicherungsring 27a ist in einer nicht näher be- zeichneten Bohrung des Gehäuses 1 0a in einer Nut eingesetzt und sichert das untere Lager 27d in axialer Richtung und setzt somit die Halterwelle 27 mit dem aufgebrachten Halterantriebsrad 25 fest. Das Halterantriebsrad 25 ist mittels Befestigungselementen 25b, z.B. Schrauben oder Nieten, drehfest mit der Halterwelle 27 verbunden.

Das Abtriebsende 27b der Halterwelle 27 wird in nicht näher dargestellter Weise mit einer nicht näher beschriebenen Halterverbindungseinrichtung 1 1 c drehfest gekoppelt. An der Halterverbindungseinrichtung 1 1 c ist der Halter 1 1 in nicht näher gezeigter Weis angebracht, z.B. mittels Schrauben, die in Figur 14 angedeutet sind.

In Figur 1 5 ist eine Schnittansicht einer eingebauten Andruckrolle 23 gezeigt. Die Schnittebene liegt in einer Vertikalebene. Hier ist im Gegensatz zu Figur 8 und 9 eine Variante der Anbringung der Führungsrolle 23 dargestellt. Die Führungsrolle 23 ist über zwei Lager 23d auf einem Zapfen 23c um eine in Vertikalrichtung z angeordnete Achse drehbar gelagert. Dabei ist ein oberes Ende des Zapfens 23c in einer entsprechenden Aufnahme 1 0'd aufgenommen und mittels des Befestigungselementes 23a (hier von unten erreichbar) an der oberen Innenseite des Gehäuses 1 0a befestigt. Das untere Ende des Zapfens 23c ist mit der Platte 23b ausgebildet.

Die relativ schweren Motoren der Antriebseinheit 9 und/oder dazugehörigen Getriebe, nämlich der Armantrieb 14, der Halterantrieb 15 und der Vertikalantrieb 1 6 sind mit ihrer Anordnung in dem Rahmen 90 angeordnet. Außerdem sind die Armantriebswelle 1 2 mit der Halterantriebswelle 1 8 mit der zugehörigen Lagereinheit 17 ebenfalls in dem Rahmen 90 installiert. Diese gesamte Anordnung ist in dem Mittelabschnitt 4g des Platzteilers 4 eingebaut und bildet somit eine Basis für den bewegbaren Arm 1 0 und den daran beweglich angebrachten Halter 1 1 mit dem Melkzeug 5. Auf diese Weise sind diese relativ schweren Motoren und/oder Getriebe nicht auf oder in dem Arm 1 0 oder an oder in dem Halter 1 1 bzw. in den zugehörigen Gelenken 1 2b, 1 1 a untergebracht, sondern sind in der Basis montiert. Daraus ergibt sich, dass das Gewicht von Arm 1 0 und Halter 1 1 im Gegensatz zu Armeinrichtungen mit integrierten Motoren und Getrieben wesentlich verringert ist. Mit anderen Worten, im Betrieb üben der Arm 1 0 und der Halter 1 1 lediglich nur eine geringe kinetische

Energie in x-y-Ebenen (in z-Richtung erfolgen nur langsame Bewegungen mit geringerer Genauigkeit) aus. Dies wiederum ergibt den Vorteil, dass ein Melker und die automatische Armeinrichtung 6 mit dem Melkzeug 5 gleichzeitig bei einem Melkvorgang (Positionieren, Ansetzen, Melken, evtl. Wiederansetzen, Abnehmen) an dem zu melkenden Tier arbeiten können. Ein besonderer Schutzraum ist somit nicht erforderlich. Zudem vereinfacht sich eine Ansteuerung der Armeinheit in x-y-Ebenen, da die Armeinheit aufgrund der verringerten Trägheit bedeutend weniger Nachlauf aufweist und geringere Beschleunigungskräfte benötigt. Die Armeinrichtung 6 mit den Übertragungselementen 20, 20' erzielt somit folgende besondere Vorteile:

Sehr geringe Toleranzen, auch nach langer Laufzeit

Keine Elementelastizitäten

- Die Armeinrichtung 6 übt lediglich geringe kinetische Energie in x-y-Ebenen aus, da in dem Armgelenk 1 2b und in dem Haltergelenk 1 1 a keine schweren Motoren und/oder Getriebe angebaut sind.

Durch die geringe kinetische Energie können Mensch/Melker und Roboter bei einem Melkvorgang gleichzeitig an dem zu melkenden Tier (Kuh) arbei- ten. Es ist kein Schutzraum erforderlich.

Fast keine Walkarbeit der Zugmittel/Übertragungselemente 20, 20' (dies ist insbesondere für Leichtgängigkeit, Handansetzen der Zitzenbecher 5a, Nachführbarkeit eines sich bewegenden Tieres), wobei unter Walkarbeit eine Verformung des Werkstoffs des Übertragungsmittels z.B. durch mechanische Einwirkungen wie Kneten, Drücken, Ziehen zu verstehen ist Unempfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen

Nur kleine zusätzliche bewegte Massen im TCP (Tool Center Point) (insbe- sondere bei Verwendung von Kunststoff-Umlenkrollen), dadurch ergibt sich eine bessere und schnellere Regelbarkeit

Federstahlband ist kein Verschleißteil

Es gibt keinen Polygonaleffekt (wie bei Kurbelstangen, Ketten, Zahnriemen), dadurch ergibt sich eine einfachere Regelbarkeit

- Keine großen Vorspannkräfte erforderlich, dadurch geringere Kräfte auf Lagerstellen

Gewichtseinsparung durch Verwendung von Kunststoff als Werkstoff für viele Teile (Räder und Rollen)

Im Wesentlichen Spielfreiheit, dadurch einfache Rückpositionierbarkeit des Melkzeugs bei Abstreifen/Abtreten/Herunterfallen

Verringerte Verletzungsgefahr der zu melkenden Tiere

Die Erfindung ist nicht auf die oben dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt sondern im Rahmen der beigefügten Ansprüche modifizierbar.

Die Übertragungselemente 20, 20' können auch nur teilweise mit einem metallischen Band ausgebildet sein, wobei die Abschnitte zwischen den Rädern 1 2a, 14a, 19, 25 jeweils ein metallische Band aufweisen, und die Abschnitte, welche die Räder 12a, 14a, 1 9, 25 umschlingen, dazu eine bestimmte Flexibilität besitzen, z.B. aus einem Stoffmaterial sind. Mit anderen Worten, die Übertragungselemente 20, 20' können teilweise flexibel sein.

Es ist auch denkbar, dass die Übertragungselemente 20, 20' metallische Seilfasern aufweisen, wobei diese die gleichen Eigenschaften wie das metallische Band in Be- zug auf Spielfreiheit und Verschleißfestigkeit haben.

So ist es z.B. auch denkbar, dass zusätzlich zur Schmutzabführung Abstreifer vorgesehen sein können, welche an geeigneter Stelle mit dem jeweiligen Übertragungselement 20, 20' zusammenwirken.

Jeder Melkstand 3 kann eine Futtereinrichtung besitzen. Das Melkzeug kann natürlich auch für milchgebende Tiere mit Eutern, die eine unterschiedliche Anzahl von Zitzen, z.B. 2, 3 oder 4, haben, verwendet werden.

Die Melkstandanordnung 1 als Melkkarussell kann so ausgebildet sein, dass auch mehrere 360° Drehungen für einen Melkvorgang eines bestimmten Tieres erfolgen können, wenn dies notwendig wird. Dann wird ein Auslass des Tieres aus dem Melkstand 3 verhindert, wenn dieser am Ausgang 8 ankommt.

Außerdem ist es denkbar, dass die Armeinrichtung 6 mit den Ubertragungsel ten 20, 20' auch für weitere Roboteranwendungen einsetzbar ist.

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Bezugszeichen

U M " Melkstandanordnung

2 Drehpunkt

3 Melkstand

3a, 3b Tor

4 Platzteiler

4a, 4b Pfosten

4c Horizontalstange

4d Verkleidung

4e Aufnahme

4f Hinterteilabschnitt

4g Mittelabschnitt

4h Kopfabschnitt

5 Melkzeug

5a Zitzenbecher

5b Melkzeugträger

6 Armeinrichtung

7 Zugang

8 Ausgang

9 Antriebseinheit

10 Arm

10a Gehäuse

10b Gehäuseunterteil

10c Montageöffnung

10d, 1 0'd Aufnahme

1 1 Halter

1 1 a Haltergelenk

1 1 b Halterachse

1 1 c Halterbefestigungseinrichtung

12 Armantriebswelle

12a Armantriebsrad

12b Armgelenk

12c Armbefestigung

12d Befestigungselement

12e Hülse

12f Armachse 13 Positionssensor

14 Armantrieb

14a Armabtriebsrad

14b Armabtriebsachse

15 Halterantrieb

1 6 Vertikalantrieb

17 Lagereinheit

17a, 1 7b Lager

18 Halterantriebswelle

18a Antriebsende

18b Abtriebsende

18c Halterkupplung

18d, 1 8e Lager

19 Halterabtriebsrad

19a Befestigungselement

20, 20' Übertragungselement

20a, 20'a Befestigungsabschnitt

21 , 21 ' Befestigungseinrichtung

21 a, 21 'a Befestigungselement

2 b Zentrierabschnitt

22 Öffnung

22a Umlaufnut

23 Führungsrolle

23a Befestigungselement

23b Platte

23c Zapfen

23d Lager

24 Andruckrolle

24a Stellelement

24b Platte

25 Halterantriebsrad

25a Deckel

25b Befestigungselement

26 Halteplatte

27 Halterwelle

27a Antriebsende

27b Abtriebsende

27c, 27d Lager „

34 7e Sicherungsring

28 Abdeckung

28a Montageöffnungsdeckel

29 Befestigungsöffnung

30 Nutenstein

31 Axialnut

32 Profil

33 Öffnung

90 Rahmen

90a, 90b Tragelement

91 , 91 a Vertikalführungslager

92, 92a Vertikalführungselement α Ansetzbereich

ß Schwenkwinkel

G, G' Grube

KS Kopfseite

HS Hinterteilseite

M Melker

T Tier

*> y Koordinate

z Vertikal richtung

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