Schrankmöbel

申请号 EP81890029.2 申请日 1981-02-18 公开(公告)号 EP0035986B1 公开(公告)日 1984-03-07
申请人 Castagna, Erna; 发明人 Castagna, Erna;
摘要
权利要求 1. Schrankmöbel, bestehend aus einem feststehenden Hinterschrank (1, 2) und einem entlang der Vorderfront des Hinterschrankes (1, 2) verschiebbaren Schiebeschrank (9) mit zwei an der Oberseite des Hinterschrankes (1, 2) angeordneten parallelen Führungsschienen, wobei in einer (5, 6, 7) Führungsorgane (12), z.B. Rollen, des Schiebeschrankes (9) und in der zweiten (5', 6', 7') Führungsorgane (12), z.B. Rollen mindestens einer Schiebetüre (10) geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass beide Führungsschienen (5, 5', 6, 6', 7, 7') bogenförmig um wenigstens eine Innenecke (8) des Hinterschrankes (1, 2) geführt werden und dass die Führungsorgane (12) im oberen Bereich der seitlichen Begrenzungen des Schiebeschrankes (9) bzw. der Schiebetüre (10) an diesem bzw. dieser gelagert sind.2. Schrankmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als Rollen (12) ausgebildeten Führungsorgane um waagrechte Achsen (14) drehbar und in Verbindung mit dem Rollenträger (13) um eine lotrechte Achse (15) schwenkbar angeordnet sind.3. Schrankmöbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich jeder seitlichen Begrenzung des Schiebeschrankes (9) bzw. der Schiebetüre (10) jezwei Rollen (12) in einem Rollenträger (13) drehbar gelagert sind und der Rollenträger (13) an einer lotrecht verlaufenden Schwenkachse (15) angeordnet ist, die ihrerseits mit dem Schiebeschrank (9) bzw. der Schiebetüre (10) verbunden ist.
说明书全文

Die Erfindung bezieht sich auf ein Schrankmöbel, bestehend aus einem feststehenden Hinterschrank und einem entlang der Vorderfront des Hinterschrankes verschiebbaren Schiebeschrank mit zwei an der Oberseite des Hinterschrankes angeordneten parallelen Führungsschienen, wobei in einer Führungsorgane, z.B. Rollen, des Schiebeschrankes und in der zweiten Führungsorgane, z.B. Rollen mindestens einer Schiebetüre geführt sind. Derartige Schrankmöbel haben sich bei der zweckmässigen und gleichzeitig ansprechenden Einrichtung bereits vielfach bewährt. Werden sie in Wohnungen verwendet, so wird im Hinterschrank oft ein ausschwenkbares Bett eingebaut und der z. B. mit einem ausklappbaren Tisch versehene Schiebeschrank sowie die zusätzliche Schiebetür dient als Abdeckung, durch die das eingeschwenkte Bett oder sonstige Einbauten dem Blick entzogen werden können. Durch seitliches Verschieben des Schiebeschrankes bzw. der Schiebetüre werden die Einbauten, also z.B. das Bett, zugänglich. Die Schiebetüre vermag dabei die für die Abdeckung wirksame Breite des Schiebeschrankes zu verdoppeln.

Bei den bekannten Schrankmöbeln ist der Schiebeschrank und die Schiebetüre nur in einer Ebene verschiebbar und es hat sich insbesondere bei Anordnung eines ausschwenkbaren Bettes als nachteilig erwiesen, dass der Schiebeschrank in der ausgeschwenkten Lage des Bettes den Zugang zu anderen Schrankeinbauten versperrt. Um zu diesen Schrankeinbauten, z.B. einem Kleiderschrank, zu kommen, musste erst das Bett eingeschwenkt werden, weil erst dann der Schiebeschrank bzw. die Schiebetüre verschoben werden konnte, vgl. DE-A Nr. 2458141.

Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch behoben, dass beide Führungsschienen bogenförmig um wenigstens eine Innenecke des Hinterschrankes geführt werden und dass die Führungsorgane im oberen Bereich der seitlichen Begrenzungen des Schiebeschrankes bzw. der Schiebetüre an diesem bzw. an dieser gelagert sind. Durch die erfindungsgemässe Massnahme ist es möglich, den Schiebeschrank und die Schiebetüre bzw. Schiebetüren in zwei zueinander etwa senkrecht verlaufenden Ebenen zu verschieben.

Zufolge der Anordnung der Führungsorgane im Bereich der seitlichen Begrenzungen des Schiebeschrankes bzw. der Schiebetüre ist nämlich eine solche Verschiebung ohne weiteres möglich. Wird daher ein in einer Ebene liegender Schrankverbau bei herausgeschwenktem Bett durch den Schiebeschrank bzw. die Schiebetüre überdeckt, dann können diese leicht über Eck geschoben werden und der Schrankeinbau ist damit zugänglich.

Die Erfindung kann bei verschiedenen Anordnungen und Ausbildungen der Führungsorgane angewendet werden. Besonders zweckmässig hat es sich allerdings erwiesen, wenn, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, die als Rollen ausgebildeten Führungsorgane um waagrechte Achsen drehbar und in Verbindung mit dem Rollenträger um eine lotrechte Achse schwenkbar angeordnet sind. Bei einer derartigen Anordnung wird eine besonders sichere Führung und Lagerung des Schiebeschrankes bzw. der Schiebetüre erreicht und trotzdem ein Verschieben um die gekrümmte Führungsschiene möglich. Es können dabei im Bereich jeder seitlichen Begrenzung des Schiebeschrankes bzw. der Schiebetüre je zwei Rollen in einem Rollenträger drehbar gelagert sein, wobei der Rollenträger an einer lotrechtverlaufenden Schwenkachse angeordnet ist, die ihrerseits mit dem Schiebeschrank verbunden ist.

Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Dabei zeigt Fig. 1 die schaubildliche Ansicht eines erfindungsgemässen Schrankmöbels, Fig. 2 stellt schematisch die Draufsicht auf zwei parallel verlaufende Führungsschienen samt dem Schiebeschrank und der Schiebetüre dar und Fig. 3 gibt in Ansicht die dabei verwendete Rollenanordnung wieder.

Gemäss Fig. 1 besitzt ein Schrankmöbel zwei zueinander in etwa einem rechten Winkel verlaufende Teile 1 und 2, die den Hinterschrank des Schrankmöbels bilden. Beide Teile werden oben von vorspringenden Führungsträgern 3 und 4 begrenzt, die im Beispiel zwei parallel verlaufende Führungsschienen aufnehmen. Jede Führungsschiene besteht aus zwei geraden Abschnitten 5 und 6 bzw. 5' und 6' sowie einem gekrümmten Abschnitt 7 bzw. 7', der die beiden geraden Abschnitte im Bereich der durch die beiden Teile 1 und 2 gebildeten Innenecke 8 miteinander verbindet. An der Führung 5, 6, 7 aufgehängt ist ein Schiebeschrank 9; an der Führung 5', 6', 7' hängt in gleicher Weise eine Schiebetüre 10.

Die Aufhängung erfolgt dabei an den seitlichen Begrenzungen des Schiebeschrankes 9 und der Schiebetüre 10. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel sind hiezu an jeder seitlichen Begrenzung je zwei mit einer Führungsrille versehene und auf der Führungsschiene 5, 6, 7 laufende Rollen 12 vorgesehen. Jedes Rollenpaar 12 ist in einem Rollenträger 13 um waagrechte Achsen 14 drehbar gelagert. Der Rollenträger 13 ist um eine lotrechte Achse schwenkbar, die im Beispiel nach Fig. 3 durch eine Schraube 15 gebildet ist. Diese Schraube 15 ist durch eine etwas grössere Bohrung 16 im Rollenträger 13 durchgesteckt und durch Muttern 17 festgehalten. Mit dem unteren Ende der Schraube 15 ist eine Lasche 18 verbunden, die mit dem Schiebeschrank 9 bzw. der Schiebetüre 10 im Bereich seiner bzw. ihrer Begrenzungen verschraubt wird.

Wie insbesondere aus der schematischen Darstellung in Fig. 2 ersichtlich ist, kann der Schiebeschrank 9 zufolge der Anordnung der Führungsrollen 12 im Bereich der seitlichen Begrenzungen und der schwenkbaren Lagerung der Führungsrollen um lotrechte Achsen, um den gekrümmten Abschnitt 7 herum geschoben werden. Der Schiebeschrank 9 kann daher vor jeden Teil des im Winkel angeordneten Hinterschrankes 1, 2 gebracht werden. Das gleiche ist auch mit der Schiebetür 10 möglich. Auch diese kann innerhalb des gesamten Bereiches des winkelig aufgebauten Schrankmöbels verschoben werden. So ist im gezeichneten Beispiel eine Durchgangsöffnung 11 vorgesehen und zur Abdeckung dieser Durchgangsöffnung 11 kann die Schiebetür 10 vor diese Öffnung geschoben werden. In der in Fig. 1 gezeichneten Stellung ist die Öffnung 11 frei und die Schiebetür 10 befindet sich hinter dem Schiebeschrank 9, in welcher Stellung sie in keiner Weise stört.

Im Rahmen der Erfindung sind noch zahlreiche Abänderungen möglich. So wäre auch eine Anordnung verwirklichbar, bei der in bekannter Weise die Führungsschienen an der Oberseite des Hinterschrankes verlaufen und die Führungsrollen um lotrechte Achsen drehbar sind. Im Gegensatz zu bekannten Anordnungen müssten die Rollen allerdings im Bereich der seitlichen Begrenzungen des Schiebeschrankes bzw. der Schiebetüre gelagert sein. Statt Führungsrollen wäre auch die Anordnung von Gleitstücken möglich.

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